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Zum Verständnis mentaler Gesundheit

Von der Abwesenheit psychischer Störungen bis hin zum Wohlbefinden

Hinter dem Ausdruck "Mentale Gesundheit" verbergen sich viele unterschiedliche Aspekte. Seinen Ursprung findet dieser Begriff in Dokumenten der WHO, die auf ein erweitertes Verständnis des Gesundheitsbegriffes hinweist.

Heutzutage versteht man unter mentaler Gesundheit nicht nur das Fehlen psychischer Beeinträchtigungen und Störungen, sondern auch den Zustand des völligen Wohlbefindens. Als Synonym für "Mentale Gesundheit" dient häufig der Begriff "Psychische Gesundheit". Konzepte mentaler Gesundheit beinhalten sowohl individuelle Faktoren wie Zufriedenheit und emotionale Zustände als auch soziale Aspekte des Zusammenwirkens zwischen Mensch und Umwelt.

Ein erweitertes Verständnis

Ein erweitertes Verständnis von mentaler Gesundheit beinhaltet die folgenden Grundannahmen:

  1. Mentale Gesundheit ist Bestandteil der allgemeinen Gesundheit.
  2. Mentale Gesundheit ist mehr als die Abwesenheit psychischer Beeinträchtigungen und Störungen (Burnout, Depressionen, kognitive Leistungsbeeinträchtigungen etc.). Das bedeutet:
  3. Mentale Gesundheit schließt auch positive Aspekte ein, wie das Wohlbefinden, die Arbeitszufriedenheit, das Arbeitsengagement sowie individuelle und arbeitsbezogene Ressourcen.
  4. Der Begriff der mentalen Gesundheit muss im Zusammenhang mit den Dimensionen Arbeits- und Funktionsfähigkeit gesehen werden. Sie sind eine entscheidende Voraussetzung für die Teilhabe am Arbeitsleben.

Für die Forschung bedeutet das, mentale Gesundheit komplex zu erfassen. Um die oben genannten Teilaspekte zu untersuchen, ist der Einsatz verschiedener Messinstrumente erforderlich.

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Kontakt

Fachgruppe 3.4 "Mentale Gesundheit und Kognitive Leistungsfähigkeit"

Bundesanstalt für Arbeitsschutz und Arbeitsmedizin Nöldnerstraße 40-42 10317 Berlin
Telefon: 0231 9071-2071 Fax: 0231 9071-2070

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