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Aktivitäten auf Initiative der REACH - Bewertungsstelle Arbeitsschutz

In diesen REACH-Verfahren sind wir aktuell aktiv

Zu unseren Aufgaben gehört die Mitwirkung in allen REACH-Verfahren. Auf dieser Seite finden Sie eine Zusammenstellung aktueller Themen, an denen wir arbeiten.

Public Activities Coordination Tool (PACT)

Die Europäische Chemikalienagentur (ECHA) veröffentlicht laufende Aktivitäten zu Stoffen im PACT ("Public Activities Coordination Tool"). Bei diesen Stoffen prüfen die Behörden der europäischen Mitgliedsstaaten, ob die Notwendigkeit besteht, eine regulatorische Maßnahme zu ergreifen. Das "PACT" soll alle REACH-Akteure frühzeitig über geplante REACH-Aktivitäten informieren. Es soll ihnen ermöglichen, zusätzliche Informationen vorzulegen und sich auf öffentliche Konsultationen vorzubereiten.
Aktuell sind die folgenden Stoffe auf Initiative der REACH-Bewertungsstelle Arbeitsschutz im PACT auf der ECHA Webseite gemeldet:

  • o-(p-Isocyanatobenzyl)phenylisocyanat (2,4'-MDI)
  • 2-Methyl-m-phenylendiisocyanat (2,6-TDI )
  • m-Trimethylxylylendiisocyanat (m-TMXDI)
  • Tolidinediisocyanat (TODI)
  • 1,5-Naphthalindiisocyanat (NDI)
  • 2,2'-Methylendiphenyldiisocyanat (2,2'-MDI)
  • 4,4'-Methylendicyclohexyldiisocyanat (Hydrogeniertes MDI, H12MDI)
  • 4-Methyl-m-phenylendiisocyanat (2,4-TDI)
  • 4,4'-Methylendiphenyldiisocyanat (4,4'-MDI)
  • Isophorondiisocyanat (IPDI)
  • Hexamethylendiisocyanat (HDI)
  • Acrylnitril
  • Beryllium
  • Nickelsulphid

Beschränkung von Diisocyanaten

Für die Diisocyanate wurde ein Beschränkungsvorschlag bei der ECHA eingereicht.

Risikomanagementoptionsanalysen (RMOAs) für Acrylnitril, Beryllium und Nickelsulphid

Für Acrylnitril, Beryllium und Nickelsulphid wurde eine Analyse der Risikomanagementoptionen (RMOA) durchgeführt.
Für Acrylnitril kommt diese zu dem Schluss, dass die Einführung eines EU-weiten Arbeitsplatzgrenzwertes helfen würde, ein vergleichbaren Schutz für Arbeitnehmer zu erreichen.
Für Beryllium wird ein zweistufiger Ansatz vorgeschlagen, um die Risiken durch die Verwendung zu reduzieren. Zunächst sollte ein Arbeitsplatzgrenzwert eingeführt werden. Im nächsten Schritt wird eine gezielte Überwachungsaktion vorgeschlagen.
Für Nickelsulphid kommt die Analyse zu dem Schluss, dass zu diesem Zeitpunkt keine Aktivität im Rahmen der REACH-Verordnung notwendig ist. Allerdings wird darauf hingewiesen, dass ein verbindlicher Arbeitsplatzgrenzwert der EU (BOELV) einen Beitrag zur Reduktion der Exposition und des Risikos am Arbeitsplatz leisten könnte.

Stoffbewertungen von Benzylalkohol und 1,3-Dioxolan

Im Jahr 2016 war die REACH-Bewertungsstelle Arbeitsschutz an der Stoffbewertung für Benzylalkohol und 1,3-Dioxolan beteiligt. Die Folgeprozesse laufen aktuell.

SVHC-Identifizierung von Chromtrioxid

Als Folge der Identifizierung von Chromtrioxid als besonders besorgniserregender Stoff (SVHC) und Diskussionen mit den Verbänden der Oberflächentechnik ZVO (Zentralverband Oberflächentechnik) und VECCO (Verein zur Wahrung von Einsatz und Nutzung von Chromtrioxid und anderen Chemikalien in der Oberflächentechnik e.V.) ist folgende gemeinsame Erklärung erarbeitet worden:

Zusammenhang zwischen anerkannten Berufskrankheiten der BK1103 (Chrom und seine Verbindungen) und einzelnen Industrie- und Handwerkszweigen (PDF, 23KB)

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