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Optische Strahlung

Optische Strahlung gliedert sich in drei Frequenzbereiche: die ultraviolette Strahlung (UV), die für den Menschen sichtbare Strahlung (VIS, Licht) und die Infrarotstrahlung (IR).

Darstellung der drei Frequenzbereiche optischer Strahlung: ultraviolette Strahlung (UV), für den Menschen sichtbare Strahlung (VIS, Licht) und Infrarotstrahlung (IR)

Optische Strahlung entsteht durch natürliche Strahlenquellen (z. B. Sonnenstrahlung) sowie künstliche Strahlenquellen (z. B. Laser, Licht emittierende Dioden (LED), Halogenlampen, Schweißlichtbogen). Schädigungen können an Auge und Haut auftreten. Dabei ist zwischen akuten Schädigungen und Schädigungen nach längerer Einwirkung zu unterscheiden.

Um eine Bewertung der Risiken bei der Arbeit mit optischer Strahlung zu ermöglichen, gehört es zu den Aufgaben der Bundesanstalt für Arbeitsschutz und Arbeitsmedizin (BAuA), vorhandenes Wissen zu analysieren und durch FuE-Aktivitäten neue Erkenntnisse zu gewinnen. Hierzu werden eigene FuE-Projekte bearbeitet, aber auch FuE-Aufträge vergeben. Die Ergebnisse werden veröffentlicht und zur Erarbeitung von Vorschriften, Leitlinien und Informationen für Arbeitgeber und Beschäftigte verwendet. Die gewonnenen Erkenntnisse können von Herstellern bei der Entwicklung sicherer und gesundheitsgerecht gestalteter Produkte genutzt werden. Marktüberwachungsbehörden bieten sie Hilfestellungen, um gefährliche Produkte zu erkennen und ggf. vom Markt zu nehmen. Zu den Aufgaben der BAuA-Experten gehört ferner die Mitarbeit in Gremien, die sich mit der Neufassung und Umsetzung wichtiger nationaler sowie europäischer Vorschriften und Regelungen befassen.