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Projektbündel: Längsschnittstudie zur mentalen Gesundheit bei der Arbeit (S-MGA II) - Projekt­komponente 4: Mentale Gesundheit und Teilhabe am Erwerbs­leben

Eine Studie zur Unter­suchung von ätiologischen Zusammen­hängen zwischen Arbeits­bedingungen, mentaler Gesundheit und Arbeits- und Funktions­fähigkeit

Projektnummer: F 2462 Projektdurchführung: Bundesanstalt für Arbeitsschutz und Arbeitsmedizin (BAuA) Status: Laufendes Projekt Geplantes Ende: 31. Dezember 2023

Projektbeschreibung:

Aus einer sozialpolitischen Perspektive bildet die Sicherung der Teilhabe am Erwerbsleben von dessen Beginn bis zum Erreichen der gesetzlichen Altersgrenze ein wichtiges Ziel. Im Fokus stehen dabei nicht nur der vorzeitige Rentenbeginn, sondern auch heterogene Erwerbsverläufe mit Zeiten längerer Erkrankung, Arbeitslosigkeit und Zeiten mit Erwerbsminderungsrente.

In der Diskussion der zentralen Einflussfaktoren, die den Übergang von aktiver Erwerbsteilhabe zur Erwerbsaufgabe und zum vorzeitigen Rentenbeginn mit beeinflussen, wird oft Bezug auf gesundheitliche Einflussgrößen genommen.

Als Bestandteil einer von der BAuA initiierten Längsschnittstudie werden in diesem Projekt unterschiedliche Einflussfaktoren auf die Erwerbsteilhabe untersucht. Erste Ergebnisse zeigen beispielsweise, dass Beschäftigte, die bestimmten Arbeitsbedingungen ausgesetzt waren, ein erhöhtes Risiko für einen frühzeitigen Erwerbsausstieg hatten. Dies betraf Beschäftigte, die über belastende Körperhaltungen, das Heben und Tragen von schweren Lasten oder hohes Arbeitstempo berichteten. Nach den bisherigen Ergebnissen sind rund ein Viertel aller frühzeitigen Erwerbsausstiege den genannten Arbeitsbedingungen zuzuschreiben.

Bereits auf dem bisherigen Ergebnisstand wird deutlich, das günstige Arbeitsbedingungen neben Faktoren der mentalen Gesundheit auch heute noch eine wichtige Bedeutung besitzen, um die Erwerbsteilhabe von Beschäftigten langfristig zu gewährleisten. Weitere Auswertungen im Projekt werden sich insbesondere mit der Frage beschäftigen, inwieweit sich die Erwerbsteilhabe anhand der mentalen Gesundheit der Beschäftigten prognostizieren lässt. Die umfassende Abklärung dieser Einflussfaktoren ist eine wichtige Voraussetzung, um zukünftige Arbeitsschutzmaßnahmen für den Erhalt der Erwerbteilhabe zielgenau zu gestalten.

Kontakt

Fachgruppe 3.2 "Psychische Belastung und Mentale Gesundheit"

Service-Telefon: 0231 9071-2071 Fax: 0231 9071-2070

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