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Ermittlung der inhalativen Belastungen durch Gefahrstoffe und biologische Arbeitsstoffe bei der gewerblichen Garten- und Landschaftspflege (GaLaBau)

Projektnummer: F 2486 Projektdurchführung: Bundesanstalt für Arbeitsschutz und Arbeitsmedizin (BAuA) Status: Laufendes Projekt Geplantes Ende: 30. Juni 2022

Projektbeschreibung:

Ein großer Teil der gewerblichen Arbeiten im Gartenbaubereich wird mit Geräten durchgeführt, die mit einem Verbrennungsmotor angetrieben werden, wie z. B. Rasenmäher, Rasentrimmer, Laubbläser, Kettensägen, Heckenscheren. Beim Einsatz dieser Geräte kann es zu einer inhalativen Belastung der Beschäftigten gegenüber einer Vielzahl von Gefahrstoffen und biologischen Arbeitsstoffen kommen. Im Bereich der Gefahrstoffe sind dies insbesondere partikel- und gasförmige Abgaskomponenten aus den Verbrennungsmotoren. Weitere Belastungen entstehen durch die mechanische Bearbeitung der Pflanzen- und Bodenmaterialien und der damit verbundenen Freisetzung von biologischen Arbeitsstoffen sowie weiterer organischer und anorganischer Materialien.

In 15 Betrieben sollen Arbeitsplatzmessungen von Gefahrstoffen und biologischen Arbeitsstoffen bei Tätigkeiten im gewerblichen Garten- und Landschaftsbau durchgeführt werden. Dazu sollen die Belastungen der Beschäftigten gegenüber Gefahrstoffen, wie z. B. luftgetragene Partikel und Abgaskomponenten, sowie gegenüber biologischen Arbeitsstoffen, z. B. Schimmelpilze und Bakterien, ermittelt werden. Auf der Grundlage der Ergebnisse werden Schutzleitfäden und eine Handlungsanleitung zur guten Arbeitspraxis erstellt.

Kontakt

Fachgruppe 4.4 "Gefahrstoffmessungen"

Service-Telefon: 0231 9071-2071 Fax: 0231 9071-2070