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Vom Registrierungsdossier über das Sicherheitsdatenblatt zur Gefährdungsbeurteilung - Datenverfügbarkeit und -qualität zwischen REACH und Arbeitsschutz (REACh2SDS)

Projektnummer: F 2415 Projektdurchführung: Bundesanstalt für Arbeitsschutz und Arbeitsmedizin (BAuA) Status: Laufendes Projekt Geplantes Ende: 31. Oktober 2021

Projektbeschreibung:

Ein wesentliches Ziel der REACH-Verordnung ist die Verbesserung der Risiko- und Maßnahmenkommunikation in der Lieferkette von chemischen Stoffen. Mit diesem Projekt wird erstmalig eine Studie aufgelegt, die Aussagen über die Qualität des Informationsflusses von Registrierungsdossiers in Sicherheitsdatenblätter für chemische Stoffe hinsichtlich ihrer Verwendbarkeit für die Gefährdungsbeurteilung am Arbeitsplatz ermöglicht.

Ein Projektteil wird in Kooperation mit dem Umweltbundesamt und dem Bundesinstitut für Risikobewertung durchgeführt, die aus Umwelt- und Verbraucherschutzgesichtspunkten systematisch die Qualität von Registrierungsdossiers untersuchen.

Im Rahmen des Projektes werden umfassende Informationen über die Qualität der Daten zu Arbeitsplatzbelastungen mit chemischen Stoffen und zu empfohlenen Schutzmaßnahmen im Vergleich von Registrierungsdossiers und Sicherheitsdatenblättern ermittelt. Darüber hinaus wird durch Anwendung des Einfachen Maßnahmenkonzeptes Gefahrstoffe (EMKG) festgestellt, ob die Angaben zu Exposition und Schutzmaßnahmen angemessen sind.

Ziel ist es, wissenschaftlich belastbare Daten zur aktuellen Qualität der Risiko- und Maßnahmenkommunikation in der Lieferkette registrierter Stoffe zu gewinnen. Die Ergebnisse werden für die Weiterentwicklung der REACH-Verordnung, die Verbesserung der Schnittstellen zum Arbeitsschutzrecht und die Ableitung praktischer Handlungshilfen genutzt.

Kontakt

Fachbereich 4 "Gefahrstoffe und biologische Arbeitsstoffe"

Service-Telefon: 0231 9071-2071 Fax: 0231 9071-2070