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Ermittlung der tatsächlichen Lichtexposition aus natürlichen und künstlichen Quellen im Hinblick auf zirkadiane Wirkungen bei schichtarbeitenden Beschäftigten - Kooperationsprojekt der BAuA und PHE

Projektnummer: F 2355 Projektdurchführung: Bundesanstalt für Arbeitsschutz und Arbeitsmedizin (BAuA) Status: Laufendes Projekt Geplantes Ende: 30. Juni 2018

Projektbeschreibung:

Schichtarbeit, die mit einer Störung der Synchronisation interner biologischer Prozesse im menschlichen Körper mit dem natürlichen zirkadianen Rhythmus verbunden ist, wird mit einer Reihe von Krankheiten in Verbindung gebracht. Seit der Identifizierung eines neuen nicht-visuellen photorezeptiven Mechanismus, der in der Regulierung physiologischer Prozesse aktiv ist, wird der Einfluss des Lichts auf zirkadiane Rhythmen unter Laborbedingungen erforscht. Um zu einem besseren Verständnis eines möglichen Zusammenhangs zwischen Schichtarbeit und Gesundheitsrisiken zu gelangen, sind auch die Untersuchungen der tatsächlichen persönlichen Lichtexpositionen in Feldstudien von großer Bedeutung. In dieser Studie werden dosimetrische Daten über die tatsächliche Lichtexposition und die Aktivität von schicht- und tagarbeitenden Krankenschwestern für drei separate Wochen in unterschiedlichen Jahrteszeiten erfasst. Mit dem Ziel, charakteristische Merkmale in der Lichtexposition dieser Berufsgruppe zu erkennen, werden die Daten durch am Körper getragene Detektoren innerhalb und außerhalb der Arbeitszeit ermittelt. Anschließend werden die Messergebnisse anhand eines neuen Ansatzes für die Analyse solcher Lichtexpositionsmuster ausgewertet, der auf der Methode des exponentiell gleitenden Durchschnitts beruht.

Kontakt

Fachgruppe 2.2 "Physikalische Faktoren"

Service-Telefon: 0231 9071-2071 Fax: 0231 9071-2070