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Atypische Beschäftigung und Solo-Selbstständigkeit

Schwerpunktauswertung 2012

Die Schwerpunktanalyse zu atypischer Beschäftigung und Soloselbstständigkeit im Rahmen des Berichtes "Sicherheit und Gesundheit bei der Arbeit 2012" geht auf die Arbeitsbedingungen und die Gesundheit der beschriebenen Beschäftigtengruppen ein.

Dabei werden verschiedene Aspekte berücksichtigt:

  • Rahmendaten atypischer Beschäftigung: Wie hat sich die atypische Beschäftigung und die Solo-Selbstständigkeit entwickelt? Wer sind die atypisch Beschäftigten: eher Männer oder Frauen? Welchen Bildungsstand haben sie und in welchen Wirtschaftszweigen arbeiten sie?
  • Rechtliche Grundlagen atypischer Beschäftigung: Welche besonderen gesetzlichen Regelungen gelten für atypisch Beschäftigte?
  • Arbeitsbedingungen und Gesundheit der atypischen Erwerbsformen: Wie bewerten Teilzeitbeschäftigte, geringfügig Beschäftigte, befristet Beschäftigte, Zeitarbeitnehmer und Solo-Selbstständige ihre psychischen und körperlichen Arbeitsbedingungen, die ihnen zur Verfügung stehenden Ressourcen und ihre Gesundheit? Dazu wurden die Daten der BIBB/BAuA-Erwerbstätigenbefragung 2012 ausgewertet.

Hintergrund

Seit Anfang der 90er Jahre haben atypische Beschäftigungsverhältnisse deutlich zugenommen und machen im Jahr 2012 gut ein Fünftel der Kernerwerbstätigen aus. Zu den atypischen Beschäftigungsverhältnissen im Sinne dieses Schwerpunktes zählen

  • Teilzeitbeschäftigte mit maximal 20 Stunden pro Woche
  • ausschließlich geringfügig Beschäftigte (Minijobs)
  • befristet Beschäftigte und
  • Zeitarbeitnehmer.

Diese Erwerbsformen können sich auch überschneiden, so dass eine Person in mehrfacher Hinsicht atypisch beschäftigt sein kann. Darüber hinaus werden auch Solo-Selbstständige, also Selbstständige ohne Mitarbeiter betrachtet, da auch ihr Anteil in den letzten Jahren zugenommen hat.