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Rückmeldung

Psychische Gesundheit in der Arbeitswelt

Rückmeldungen zum eigenen Verhalten oder zu erreichten Arbeitsergebnissen bieten wichtige Ansatzpunkte für die Arbeitsgestaltung. Wie sie außerdem die Gesundheit von Beschäftigten beeinflussen, ist Thema dieses Forschungsbereichs.

Es gibt verschiedene Quellen, aus denen Rückmeldungen an Beschäftigte erfolgen können. Man unterscheidet zwischen Rückmeldungen, die aus der eigenen Tätigkeit stammen, und sozial vermittelten Rückmeldungen durch andere Personen.

Rückmeldungen aus der eigenen Tätigkeit können unter anderem durch das Kontrollieren eigener Handlungsschritte erfolgen. Damit erhält man Feedback darüber, ob das angestrebte Arbeitsziel bereits erreicht ist bzw. wie weit man noch von der Zielerreichung entfernt ist.

Sozial vermittelte Rückmeldungen können sowohl von Vorgesetzten und Kollegen als auch von Dritten wie Klienten, Patienten oder Kunden stammen. Sie erfolgen, zum Beispiel innerhalb eines Arbeitstags, oder zeitlich verzögert beziehungsweise summativ. Beispiel für Letzteres sind unter anderem Jahresgespräche. Zudem erfolgen sozial vermittelte Rückmeldungen entweder direkt an eine einzelne Person oder an eine Gruppe von Mitarbeitern.

Aktueller Erkenntnisstand

Eine Überblicksarbeit der Bundesanstalt für Arbeitsschutz und Arbeitsmedizin fasst den wissenschaftlichen Kenntnisstand zur Rückmeldung zusammen. Sie betrachtet dessen Zusammenhänge mit (psychischer) Gesundheit und Befinden. Des Weiteren beschreibt sie dessen Beziehungen zu Motivation, Arbeitszufriedenheit und Leistung. Darüber hinaus werden in der Überblicksarbeit Forschungslücken aufgezeigt und Optionen zur Gestaltung dieses Faktors diskutiert.

Das Projekt "Psychische Gesundheit in der Arbeitswelt"

Die Übersichtsarbeit zur Rückmeldung ist Bestandteil des Projekts "Psychische Gesundheit in der Arbeitswelt - Wissenschaftliche Standortbestimmung". Das Projekt bewertet psychische Belastungsfaktoren anhand des wissenschaftlichen Kenntnisstands.