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Evaluation der BAuA durch den Wissenschaftsrat

Der Wissenschaftsrat hat seine 2017 begonnene Evaluation der BAuA im Oktober 2021 mit einem durchweg positiven Fazit abgeschlossen.

Im Jahr 2017 evaluierte der Wissenschaftsrat die Bundesanstalt für Arbeitsschutz und Arbeitsmedizin (BAuA) im Auftrag des Bundesministeriums für Arbeit und Soziales (BMAS). Dabei ging es insbesondere darum, die Leistungen der BAuA im Bereich der Wissenschaft und der wissenschaftsbasierten Fachaufgaben zu bewerten sowie ihre strategische Bedeutung als Ressortforschungseinrichtung für Sicherheit und Gesundheit bei der Arbeit einzuordnen.

Bereits in der ersten Stellungnahme vom April 2018 attestierte der Wissenschaftsrat der BAuA eine insgesamt hohe Qualität ihrer Arbeit in allen Aufgabenbereichen und bewertete die Stärkung von Forschung und Entwicklung im Aufgabenportfolio der BAuA sehr positiv. Zugleich enthielt die Stellungnahme Empfehlungen zur strukturellen und inhaltlichen Weiterentwicklung. Ein entsprechender Umsetzungsbericht wurde Anfang des Jahres 2021 an den Wissenschaftsrat übersandt. Im Rahmen seiner Herbstsitzung befasste sich der Rat mit dem Bericht und verabschiedete eine abschließende zweite Stellungnahme. Darin zieht er ein durchweg positives Fazit: Die BAuA habe die Empfehlungen aufgegriffen und in wesentlichen Teilen erfolgreich umgesetzt.

Die Weiterentwicklungen der BAuA betreffen im Einzelnen:

  • die Intensivierung der fachbereichsübergreifenden Zusammenarbeit
  • die stärkere Verzahnung der Aufgabenbereiche
  • umfangreiche Aktivitäten zur Förderung des wissenschaftlichen Nachwuchses
  • die zunehmende wissenschaftliche Vernetzung mit Hochschulen
  • die Entwicklung einer Publikations- und Drittmittelstrategie
  • die vertiefte Auseinandersetzung mit dem Wandel der Arbeitswelt durch die Einrichtung des Schwerpunkts "Sicherheit und Gesundheit in der digitalen Arbeitswelt"
  • die Einrichtung des Forschungsdatenzentrums (FDZ-BAuA) für die wertvollen und umfangreichen Datensätze der BAuA

Schließlich wurden auch die Entwicklungen im Bereich der wissenschaftsbasierten Dienstleistungen und des Wissenstransfers herausgestellt. Dies gilt etwa für die Bundesstelle für Chemikalien und ihre Aktivitäten zur Durchsetzung von Standards der Chemikaliensicherheit auch im außereuropäischen Raum sowie für das Engagement der BAuA im Themenfeld "neuartiger, sicherer und nachhaltiger Materialien" auf nationaler und europäischer Ebene. Auch die Erfolge der DASA Arbeitswelt Ausstellung bei der Entwicklung digitaler Angebote wurden positiv kommentiert.

BAuA-Präsidentin Isabel Rothe: "Ich freue mich sehr, dass der Wissenschaftsrat unsere gemeinsamen Anstrengungen für die fortlaufende Weiterentwicklung unseres
Hauses und zur Umsetzung seiner Empfehlungen positiv wahrgenommen und gewürdigt hat. Dies ist ein wichtiger Beitrag für unsere starke Positionierung im Bereich Sicherheit und Gesundheit bei der Arbeit".

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