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Ausschuss für Arbeitsmedizin (AfAMed)

Der AfAMed entwickelt und betreut die Arbeitsmedizinischen Regeln (AMR) zur Verordnung zur arbeitsmedizinischen Vorsorge (ArbMedVV).

Seit seiner Gründung 2009 führt die BAuA die Geschäfte des Ausschuss für Arbeitsmedizin (AfAMed). Das mit Vertretern der Arbeitgeber, Gewerkschaften, Länderbehörden, der gesetzlichen Unfallversicherung und weiteren Personen aus Wissenschaft und Praxis besetzte Gremium berät das Bundesministerium für Arbeit und Soziales (BMAS) in allen Fragen des medizinischen Arbeitsschutzes.

Aktuelle Mitteilungen

Stellungnahme des Ausschusses für Arbeitsmedizin (AfAMed) zum Arbeitsschutz von Beschäftigten, die bereits gegenüber SARS-CoV-2 geimpft sind (PDF, 266 KB)
Stellungnahme des Ausschusses für Arbeitsmedizin (AfAMed) zu COVID-19-Impfungen im Betrieb
Stellungnahme des Ausschusses für Arbeitsmedizin (AfAMed) zu Tragezeitbegrenzungen für FFP2-Masken
Positionspapier des Ausschusses für Arbeitsmedizin (AfAMed) beim BMAS zu COVID-19-Impfungen
Betriebsärztliche Aufgaben im Arbeitsschutz in Zeiten der Pandemie (28.08.2020)
Arbeitsmedizinische Empfehlung "Umgang mit aufgrund der SARS-CoV-2-Epidemie besonders schutzbedürftigen Beschäftigten"
FAQ zur AME "Umgang mit aufgrund der SARS-CoV-2-Epidemie besonders schutzbedürftigen Beschäftigten" (PDF, 96 KB)
SARS-CoV-2-Arbeitsschutzregel

Aufgaben des AfAMed

Der AfAMed hat gemäß § 9 Abs. 3 ArbMedVV die Aufgabe:

  • dem Stand der Arbeitsmedizin entsprechende Regeln und sonstige gesicherte arbeitsmedizinische Erkenntnisse zu ermitteln,
  • Regeln und Erkenntnisse zu ermitteln, wie die in dieser Verordnung gestellten Anforderungen insbesondere zu Inhalt und Umfang von Pflicht-, Angebots- oder Wunschvorsorge erfüllt werden können,
  • Empfehlungen zur arbeitsmedizinischen Vorsorge aufzustellen,
  • Empfehlungen für weitere Maßnahmen der Gesundheitsvorsorge auszusprechen, insbesondere für betriebliche Gesundheitsprogramme,
  • Regeln und Erkenntnisse zu sonstigen arbeitsmedizinischen Präventionsmaßnahmen nach § 1 Abs. 3 zu ermitteln, insbesondere zur allgemeinen arbeitsmedizinischen Beratung der Beschäftigten,
  • das Bundesministerium für Arbeit und Soziales in allen Fragen der arbeitsmedizinischen Vorsorge sowie zu sonstigen Fragen des medizinischen Arbeitsschutzes zu beraten

Der AfAMed arbeitet eng mit den anderen Ausschüssen beim Bundesministerium für Arbeit und Soziales zusammen. Das Arbeitsprogramm des Ausschusses für Arbeitsmedizin wird mit dem Bundesministerium für Arbeit und Soziales abgestimmt.

Berufungsperioden des AfAMed

Die konstituierende Sitzung für die erste Berufungsperiode fand am 19. März 2009 in Berlin statt. Am 10. Februar 2015 startete der AfAMed erneut mit einer konstituierenden Sitzung in die zweite Berufungsperiode. Die 3. Berufungsperiode begann mit der konstituierenden Sitzung am 9. Mai 2019.

Verordnung zur arbeitsmedizinischen Vorsorge (ArbMedVV)

Mit der Verordnung zur arbeitsmedizinischen Vorsorge (ArbMedVV), in Kraft getreten am 24. Dezember 2008 und zuletzt geändert am 23. Oktober 2013, wurde der Grundstein für den Ausschuss für Arbeitsmedizin beim Bundesministerium für Arbeit und Soziales (BMAS) gelegt. Ziel der Verordnung (gemäß § 1 der ArbMedVV) ist es, durch Maßnahmen der arbeitsmedizinischen Vorsorge arbeitsbedingte Erkrankungen einschließlich Berufskrankheiten frühzeitig zu erkennen und zu verhüten. Arbeitsmedizinische Vorsorge soll zugleich einen Beitrag zum Erhalt der Beschäftigungsfähigkeit und zur Fortentwicklung des betrieblichen Gesundheitsschutzes leisten.

Verordnung zur arbeitsmedizinischen Vorsorge (ArbMedVV)

Unterausschüsse

Der Ausschuss für Arbeitsmedizin arbeitet auf der Grundlage einer Geschäftsordnung und tagt zwei Mal pro Jahr, um Arbeitsergebnisse zu beraten und zu beschließen. Die Arbeitsergebnisse sollen fachlich von drei Unterausschüssen (UA) vorbereitet werden:

  • UA I: "Gefahrstoffe, physikalische Einwirkungen und sonstige Tätigkeiten"
    (Vorsitzende: Frau Dr. Petereit-Haack)
  • UA II: "Biologische Arbeitsstoffe und Infektionsgefährdungen"
    (Vorsitzender: Herr Dr. von Schwarzkopf)
  • UA III: "Grundsatzfragen und aktuelle Entwicklungen"
    (Vorsitzender: Herr Dr. Panter)

Ergebnisse der letzten Sitzung des AfAMed

Die 30. Sitzung des AfAMed fand am 03.11.2021 in Form einer Videokonferenz statt. In dieser Sitzung wurden u.a. die Projektskizze zur AMR "Ganzheitliche arbeitsmedizinische Vorsorge" und die Projektskizze "Homeoffice" beschlossen. Im Nachgang der Sitzung beschloss der AfAMed im schriftlichen Umlaufverfahren die aktualisierte AMR 13.2, einen Vorschlag, Angebotsvorsorge bei Tätigkeiten mit besonderer Kältebelastung (-18 °Celsius bis oberhalb von -25 °Celsius) in den Anhang der ArbMedVV aufzunehmen und die Beauftragung des UA I mit der Erstellung einer Projektskizze zum Thema "Kältearbeit".

Im Anschluss an die 30. Sitzung des AfAMed fand die Herbstveranstaltung zum Thema "Telearbeitsmedizin - Aktuelles und Erfahrungen" am 04.11.2021 im digitalen Format statt.

Darüber hinaus wurden in Sitzungen des Ad-hoc-AK-SARS-CoV-2 des AfAMed, Aktualisierungen der AME "Umgang mit aufgrund der SARS-CoV-2 Epidemie besonders schutzbedürftigen Beschäftigten", der FAQ zu dieser AME und der Stellungnahme des AfAMed zu Tragzeitbegrenzungen für FFP2-Masken, beschlossen.

Termine: Die 28. Sitzung des Koordinierungskreises wird am 15.03.2022, die 31. Sitzung des AfAMed am 31.05.2022 stattfinden.

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Aktuelle Mitteilung

Weitere Informationen

Kontakt

Geschäftsführung des AfAMed

Bundesanstalt für Arbeitsschutz und Arbeitsmedizin Nöldnerstraße 40-42 10317 Berlin
Telefon: 030 51548-4165 Fax: 030 51548-4060

Weitere Kontaktmöglichkeiten

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