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Schwerpunktprogramm: Sicherheit und Gesundheit in der digitalen Arbeitswelt

Chancen und Risiken der Digitalisierung für die menschengerechte Gestaltung von Arbeit

Künstliche Intelligenz, Big Data, mobile Arbeit, Industrie 4.0 – die Arbeitswelt befindet sich im digitalen Wandel. Mit einem interdisziplinären Forschungsschwerpunkt trägt die BAuA dazu bei, diese Veränderungen menschengerecht zu gestalten.

Digitalisierung ist kein neues Phänomen: Seit einigen Jahrzehnten prägt sie unsere zunehmend vernetzte Welt und wirkt sich auf immer mehr Lebensbereiche aus. In den letzten Jahren aber hat der technologische Wandel die Arbeitswelt so stark durchdrungen, dass eine deutliche Veränderung der Arbeit an sich spürbar wird. Das betrifft zum einen konkrete Technologien wie Roboter, die mit Menschen zusammen arbeiten, Künstliche Intelligenz (KI) oder die Verwendung komplexer Massendaten (Big Data). Zum anderen begünstigen neue Technologien Entwicklungen wie Flexibilisierung, Mobilität und ständige Erreichbarkeit – mit Folgen für die körperliche und psychische Gesundheit von Beschäftigten.

In einem übergreifenden Forschungsschwerpunkt leistet die BAuA einen aktiven Beitrag zu den zentralen Fragen der Gestaltung künftiger Arbeitswelten. Die menschengerechte Gestaltung der Arbeit wird konsequent mitgedacht: Die Risiken für Beschäftigte werden genauso in den Blick genommen wie neue Gestaltungsspielräume. Auch die Anforderungen, die sich aus der Digitalisierung für den betrieblichen und überbetrieblichen Arbeitsschutz ergeben, werden analysiert.

Ziele des Schwerpunktprogramms:

  • Anstoßen eines fundierten wissenschaftlichen und politischen Diskurses zu Sicherheit und Gesundheit in der digitalen Arbeitswelt
  • systematische Zusammenführung bestehender Forschungsergebnisse
  • Entwicklung eines fachbereichs- und handlungsfeldübergreifenden Programms für die zukünftige Forschung der BAuA

Das Schwerpunktprogramm gliedert sich in drei Komponenten:

  1. systematisches Monitoring des technologischen Wandels und seiner Auswirkungen auf Arbeitsbedingungen (Monitoring der digitalen Arbeitswelt)
  2. tätigkeitsspezifische Analyse der Auswirkungen des digitalen Wandels sowie der Erarbeitung menschzentrierter Leitbilder für das Arbeiten in einer digitalisierten Arbeitswelt (Tätigkeiten im digitalen Wandel)
  3. Systematisierung von (neuen) Anforderungen für den technischen und organisatorischen Arbeitsschutz (Arbeitsschutz und Digitalisierung)

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