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Fortschrittliche Robotik und KI-basierte Systeme im Kontext von Sicherheit und Gesundheit bei der Arbeit – Überblick zu Regelsetzung, Forschung und Praxis

Projektnummer: F 2526 Projektdurchführung: Bundesanstalt für Arbeitsschutz und Arbeitsmedizin (BAuA) Status: Laufendes Projekt Geplantes Ende: 30. April 2023

Projektbeschreibung:

Die Digitalisierung verändert die Arbeitsumgebung und die Aufgaben der Beschäftigten. Fortschrittliche Robotik sowie smarte Informations- und Kommunikationstechnologien (IKT) treiben diese Veränderung kontinuierlich voran.

Moderne robotische Systeme können schon heute enge Formen der Zusammenarbeit zwischen Mensch und Maschine ermöglichen und bei körperlichen Arbeitstätigkeiten unterstützen. Bei kognitiven Aufgaben werden häufig (smarte) IKT eingesetzt. Sowohl robotische Systeme als auch smarte IKT nutzen dabei oft komplexe Algorithmen sowie Elemente künstlicher Intelligenz (KI). Es stellt sich die Frage, welche Folgen das Arbeiten mit diesen KI-basierten Systemen für die Sicherheit und Gesundheit der Beschäftigten haben kann. Gleichzeitig ist von Interesse, welche Gesetze, Strategien und Empfehlungen in Europa und auf nationaler Ebene bereits existieren oder geplant sind, um die Sicherheit und Gesundheit bei der Arbeit mit KI-basierten Systemen zu gewährleisten. Daher verfolgt das vorliegende Projekts das Ziel, den aktuellen Stand der europäischen Regelsetzung, Forschung und Praxis zu ermitteln und eine detaillierte Übersicht bereitzustellen.

Das Projekt wird in drei Phasen bearbeitet. Im ersten Arbeitspaket wird der aktuelle Forschungsstand zusammengefasst. Dies geschieht über strukturierte Literaturrecherchen, eine Befragung der sogenannten Focal Points der Europäischen Agentur für Sicherheit und Gesundheitsschutz am Arbeitsplatz (EU-OSHA) sowie Experteninterviews. Das zweite Arbeitspaket konzentriert sich auf Feldforschung zur Implementierung und Auswirkung KI-basierter Systeme wie fortschrittliche robotische Systeme und smarte IKT am Arbeitsplatz. Das letzte Arbeitspaket befasst sich mit der Organisation, Durchführung und Auswertung eines Expertenseminars.

Die Ergebnisse des Projektes fließen unmittelbar in die Arbeit der Europäischen Agentur für Sicherheit und Gesundheitsschutz am Arbeitsplatz ein. Ziel ist das Aufzeigen von Chancen und Risiken wie auch Handlungsbedarfen und -empfehlungen für Akteure des Arbeitsschutzes aus einer europäischen Perspektive.

Im Rahmen des Projekts arbeiten die BAuA, die University of Leicester und Milieu Consulting SRL zusammen. Die BAuA übernimmt neben einer bearbeitenden Funktion auch die Koordination des gemeinsamen Vorhabens.

Das Projekt wird finanziert durch die Europäische Agentur für Sicherheit und Gesundheitsschutz am Arbeitsplatz (EU-OSHA).

Kontakt

Fachgruppe 2.3 "Human Factors, Ergonomie"

Service-Telefon: 0231 9071-2071 Fax: 0231 9071-2070

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