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Biomonitoring homöostatisch regulierter Metalle - Manganexposition durch Schweißrauche

Projektnummer: F 2523 Projektdurchführung: Bundesanstalt für Arbeitsschutz und Arbeitsmedizin (BAuA) Status: Laufendes Projekt Geplantes Ende: 30. Juni 2025

Projektbeschreibung:

Mangan ist im menschlichen Körper für verschiedene biologische Prozesse erforderlich und ein essentielles Spurenelement. Unter physiologischen Bedingungen wird ein stabiler Mangangehalt im Körper durch strenge Regulation der Aufnahme und Ausscheidung aufrechterhalten (Homöostase).

Erhöhte Expositionen gegenüber Mangan führen jedoch zur Anreicherung von Mangan im Gehirn und infolgedessen zum Auftreten neurologischer Störungen.

Aufgrund der starken homöostatischen Regulierung spiegeln sich Mangan-Expositionen im Bereich des Luftgrenzwertes für den Arbeitsplatz (AGW) nicht im Gesamtmangangehalt im Blut wider. Aktuell fehlt ein geeigneter Biomarker zur Beurteilung von Schutzmaßnahmen.

Im vorliegenden Projekt sollen Expositionen gegenüber manganhaltigen Schweißrauchen untersucht werden. Dabei werden Arbeitsplatzmessungen und Biomonitoringuntersuchungen durchgeführt. Neben der Mangangesamtkonzentration in Körperflüssigkeiten werden die Konzentrationen der einzelnen Manganspezies bestimmt, um einen geeigneten Biomarker zur Beurteilung von Schutzmaßnahmen zu identifizieren.

Kontakt

Fachgruppe 4.2 "Medizinischer Arbeitsschutz, Biomonitoring"

Service-Telefon: 0231 9071-2071 Fax: 0231 9071-2070

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