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Entwicklung eines praxisorientierten Kriterien- und Regelsystems zur Optimierung von Risikobewertungen

Projektnummer: F 2520 Projektdurchführung: Bundesanstalt für Arbeitsschutz und Arbeitsmedizin (BAuA) Status: Laufendes Projekt Geplantes Ende: 31. Mai 2023

Projektbeschreibung:

Die Risikobewertung wird durchgeführt, um die Sicherheit von Produkten vor dem Inverkehrbringen durch Hersteller und nach ihrer Bereitstellung am Markt durch Marktüberwachungsbehörden zu beurteilen.

Die Risikobewertung ist komplex, denn sie berücksichtigt vielfältige Faktoren, z. B. Eigenschaften des Produktes, Nutzergruppen sowie Eintrittswahrscheinlichkeit und Schweregrad möglicher Verletzungen. Zur Risikobewertung gehören unter anderem subjektive Einschätzungen. Dies kann zu sehr unterschiedlichen Ergebnissen und Konsequenzen führen. Ziel des Projektes ist es daher, den Prozess der Risikobewertung zu vereinheitlichen und zu optimieren.

Dazu müssen Expertenwissen und unterschiedliche Informationsquellen erschlossen, ausgewertet, miteinander verknüpft werden. Anschließend wird eine strukturierte Arbeitshilfe entwickelt. Grundlage für die Arbeitshilfe bilden Bewertungskriterien und allgemein anwendbare Regeln. Um diese Regeln zu entwickeln, werden qualitative Interviews mit Expert/-innen für Produktsicherheit durchgeführt. Außerdem werden weitere Quellen mit Produktbezug (z.B. Unfall- und Rückrufdatenbanken) mittels maschineller Lernverfahren ausgewertet. Die entwickelte Arbeitshilfe wird abschließend von Experten der Marktüberwachungsbehörden in einem Workshop evaluiert.

Kontakt

Fachgruppe 2.1 "Grundsatzfragen der Produktsicherheit"

Service-Telefon: 0231 9071-2071 Fax: 0231 9071-2070

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