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NanoHarmony - Auf dem Weg zu harmonisierten Testmethoden für Nanomaterialien

Projektnummer: F 2512 Projektdurchführung: Bundesanstalt für Arbeitsschutz und Arbeitsmedizin (BAuA) Status: Laufendes Projekt Geplantes Ende: 31. März 2024

Projektbeschreibung:

Um die Sicherheit von Nanomaterialien zu gewährleisten, bedarf es besonderer Verfahren der Analyse und Dateninterpretation. Bestehende Testrichtlinien können nicht immer auf Nanomaterialien übertragen werden. Daher ist eine Überprüfung und ggf. Anpassung der Testrichtlinien für die Regulation notwendig.

Das Projekt NanoHarmony beinhaltet die Erstellung, Sammlung und Verwendung von Daten und Informationen um die wissenschaftlichen Grundlagen zur Erstellung von acht neuen Testmethoden zu legen. Dies erfolgt in enger Zusammenarbeit mit der Europäischen Chemikalienagentur (ECHA), der Malta Initiative (MI), den Herstellern von Nanomaterialien und der OECD Working Party on Manufactured Nanomaterials (WPMN).

Die BAuA leitet das Projekt NanoHarmony und beteiligt sich darüber hinaus an der Erarbeitung einer Testrichtlinie zur Bestimmung des Staubungsverhaltens von Nanomaterialien. Die korrekte Bestimmung des Anteils lungengängiger Fasern im freigesetzten Aerosol ist für die Gefährdungsbeurteilung am Arbeitsplatz eine wichtige Information, um einen sicheren Umgang mit diesen Stoffen zu ermöglichen.

Ein weiteres Ziel des Projekts NanoHarmony ist der Aufbau eines dauerhaften Netzwerkes mit allen relevanten Interessensgruppen. Mit Hilfe dieses Netzwerks und den Grundlagen der bereits gemeinsam im Projekt erprobten Prozesse können dann auch in Zukunft zielgerichtet und schneller notwendige Testrichtlinien entwickelt oder angepasst werden.

Im EU Horizont 2020 Projekt NanoHarmony (CSA) arbeiten 14 europäische Partner aus der Forschung, Industrie und Behörden zusammen. Weitere 18 internationale assoziierte Partner aus Australien, Asien, Afrika und Nordamerika beteiligen sich aktiv in diesem Projekt. Sie liefern wichtige wissenschaftliche Beiträge zu den OECD Prüfrichtlinien und  erleichtern deren Akzeptanz in der OECD.

Kontakt

Fachgruppe 4.6 "Gefahrstoffmanagement"

Service-Telefon: 0231 9071-2071 Fax: 0231 9071-2070

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