Navigation und Service

Technischer und organisatorischer Arbeitsschutz

Projektnummer: F 2505 Projektdurchführung: Bundesanstalt für Arbeitsschutz und Arbeitsmedizin (BAuA) Status: Laufendes Projekt Geplantes Ende: 30. September 2022

Projektbeschreibung:

Digitale Technologien führen heute zu veränderten Arbeitsprozessen: Viele Tätigkeiten müssen z. B. nicht mehr zwangsläufig an einem bestimmten Arbeitsort oder während einer festen Arbeitszeit ausgeübt werden. Für Betriebe, Berufsgenossenschaften und Aufsichtsbehörden wird es dadurch aufwendiger, Gefährdungen der Beschäftigten vollständig zu erfassen und die Umsetzung von erforderlichen Schutzmaßnahmen zu kontrollieren. Außerdem wird die Abgrenzung zwischen Herstellern und Betreibern technischer Anlagen zunehmend unschärfer. Das führt dazu, dass auf betrieblicher Ebene eine stärkere Verknüpfung des technischen und organisatorischen Arbeitsschutzes erforderlich wird, um einen wirksamen Arbeitsschutz zu gewährleisten.

In diesem Projekt richten die BAuA-Arbeitsgruppen "2.4 Arbeitsstätten-, Maschinen- und Betriebssicherheit" und "1.4 Strukturen und Strategien des Arbeitsschutzes" daher gemeinsam den Blick auf die Frage, ob die bestehenden Instrumente und Maßnahmen des Arbeitsschutzes unter den veränderten Bedingungen ausreichen. Zugleich berücksichtigt das Projekt auch neue Chancen für den Arbeitsschutz, die sich infolge der Digitalisierung auf betrieblicher und überbetrieblicher Ebene ergeben können – beispielsweise durch eine digitale Vernetzung der Akteure.

Die oben genannten technischen und organisatorischen Veränderungen der Arbeitswelt werden in einer literatur- und datengestützten Analyse daraufhin untersucht, welche Folgen sie für das Arbeitsschutzsystem haben. Dabei werden beispielsweise die Daten der BAuA Erwerbstätigen- sowie Arbeitszeitbefragungen vertieft ausgewertet und durch weitere Erkenntnisse aus den Forschungsbereichen "Monitoring der digitalen Arbeitswelt" und "Tätigkeiten im digitalen Wandel" ergänzt. In explorativer Eigenforschung werden weitere Zusammenhänge analysiert und Hinweise auf neue Forschungsfelder gegeben. Mit Hilfe der "Visioning"-Methode aus der Zukunftsforschung wird anschließend eine Vision eines digitalisierten Arbeitsschutzsystems abgeleitet sowie Herausforderungen und Anpassungsbedarfe formuliert.

Dieses Projekt ist Teil des Schwerpunktprogramms "Sicherheit und Gesundheit in der digitalen Arbeitswelt".

Kontakt

Fachgruppe 1.4 "Strukturen und Strategien im Arbeitsschutz; NAK-Geschäftsstelle"

Service-Telefon: 0231 9071-2071 Fax: 0231 9071-2070

HinweisCookies

Um unsere Webseite für Sie optimal zu gestalten und fortlaufend verbessern zu können, möchten wir - Ihr Einverständnis vorausgesetzt - für die Webanalyse Cookies verwenden. Sie können diese Entscheidung jederzeit in unserer Datenschutzerklärung widerrufen.

Erlauben