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Personalisiertes KI-basiertes Körpersensornetzwerk zur physischen Echtzeit-Beanspruchungsermittlung älterer Beschäftigter (BIONIC)

Projektnummer: F 2494 Projektdurchführung: Bundesanstalt für Arbeitsschutz und Arbeitsmedizin (BAuA) Status: Laufendes Projekt Geplantes Ende: 31. Dezember 2021

Projektbeschreibung:

Der demographische Wandel stellt die Arbeitswelt vor große Herausforderungen. Durch den zunehmenden Anteil älterer Beschäftigter werden Muskel-Skelett-Erkrankungen (MSE) in Zukunft voraussichtlich noch häufiger auftreten als heute.

Um MSE vorzubeugen müssen die Beschäftigte vor Überlastung geschützt werden. In diesem Kooperationsvorhaben soll daher zunächst ein personenbezogenes sensorisches System entwickelt werden, das die Körperhaltung von Beschäftigten erfasst. Hierfür wird die Arbeitskleidung von Probanden mit einem intelligenten Chipsatz versehen. Er speichert die Bewegungen der Probanden und die Kräfte, die während der Arbeit auf sie wirken. Die Akzeptanz und Gebrauchstauglichkeit des sensorischen Systems wird an zwei unterschiedlichen Arbeitsplätzen überprüft. Darüber hinaus sollen biomechanische Modelle entwickelt werden, um die Beanspruchung des Muskelskelettsystems abzuschätzen.

Die Bundesanstalt für Arbeitsschutz und Arbeitsmedizin wird in ihrem Beitrag zum Kooperationsvorhaben untersuchen, ob das Ermitteln der körperlichen Beanspruchung in Echtzeit zuverlässige Ergebnisse liefert.

Das innovative Verfahren soll im Erfolgsfall dazu dienen, die körperliche Beanspruchung der Beschäftigten zukünftig über längere Zeiträume systematisch zu erfassen. Gleichzeitig soll der mit solchen Untersuchungen verbundene Aufwand verringert werden. So kann die körperliche Beanspruchung rechtzeitig erkannt und geeignete Maßnahmen zur Prävention von MSE ergriffen werden.

Auch das Freizeitverhalten von Beschäftigten beeinflusst ihre körperliche Gesundheit. Es werden daher auch ergänzende Strategien untersucht, um Beschäftigte in der Freizeit zu ausgleichenden Aktivitäten zu motivieren.

Das Projekt wird im Rahmen der Fördervereinbarung Nr. 826304 aus dem Forschungs- und Innovationsprogramm der Europäischen Union "Horizon 2020" gefördert.

Kontakt

Fachgruppe 2.3 "Human Factors, Ergonomie"

Service-Telefon: 0231 9071-2071 Fax: 0231 9071-2070