Navigation und Service

Weiterentwicklung und Verbindung von Modellansätzen zur Abschätzung der inhalativen Exposition bei Sprühanwendungen

Teilprojekt: Modulare Modellansätze zur Expositionsabschätzung für die Risikobewertung am Arbeitsplatz im Rahmen der Chemikaliensicherheit

Projektnummer: F 2492 Projektdurchführung: Bundesanstalt für Arbeitsschutz und Arbeitsmedizin (BAuA) Status: Laufendes Projekt Geplantes Ende: 30. November 2022

Projektbeschreibung:

Die gesetzlichen Vorgaben zur Chemikaliensicherheit in Europa regeln, dass bei Tätigkeiten mit chemischen Stoffen und Produkten die Gesundheitsrisiken von Beschäftigten zu bewerten sind. Ein wichtiger Teil dieser Bewertung ist die verlässliche Abschätzung der Exposition der Beschäftigten. Sie ist von der Industrie durchzuführen, von zuständigen Behörden zu überprüfen und bei Bedarf zu korrigieren. Da häufig keine Ergebnisse von Messungen am Arbeitsplatz vorliegen, muss alternativ auf Berechnungsmodelle zurückgegriffen werden, die Expositionssituationen nachbilden.

Werden Lacke, Desinfektionsmittel oder andere Chemikalien gesprüht, dann besteht die Gefahr, dass Atemwege (inhalative Exposition) und Haut (dermale Exposition) belastet werden. Für Sprühanwendungen hat die BAuA schon vor einiger Zeit das Modell SprayExpo entwickeln lassen. Es beruht auf den physikalischen Gesetzmäßigkeiten für die Ausbreitung von Aerosolen.

Ziel dieses Projektes ist es, den Anwendungsbereich des Modells SprayExpo zur Ermittlung der inhalativen Exposition zu erweitern. Gleichzeitig soll die Anwenderfreundlichkeit von SprayExpo verbessert werden.

Vom bestehenden Modell wird der Teil aufgegriffen, der die Exposition der Atemwege gegenüber nichtflüchtigen Stoffen berechnet. Neu hinzu kommt eine Komponente zu flüssigen Stoffgemischen und flüchtigen Stoffen. Außerdem soll ein Ansatz zur initialen Einschätzung der Expositionshöhe ergänzt werden. Das so zusammengesetzte neue Modul soll das in den Leitlinien der Europäischen Chemikaliensicherheit zur Risikobewertung vorgesehene gestufte Vorgehen unterstützen (tiered approach). In das neue Modul werden darüber hinaus Hinweise integriert, die seine Anwendung erleichtern sollen. Das weiterentwickelte und ergänzte SprayExpo-Modul wird in einem weiteren Projekt in eine umfassende Toolbox zur Expositionsabschätzung integriert.

Kontakt

Fachgruppe 4.1 "Expositionsszenarien"

Service-Telefon: 0231 9071-2071 Fax: 0231 9071-2070

Cookies erleichtern die Bereitstellung unserer Dienste. Mit der Nutzung unserer Dienste erklären Sie sich damit einverstanden, dass wir Cookies verwenden. Weitere Informationen zum Datenschutz erhalten Sie über den folgenden Link: Datenschutz

OK