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Entwicklung korrelativer mikroskopischer Methoden zur Identifizierung von Staubpartikeln (EMMI)

Projektnummer: F 2479 Projektdurchführung: Bundesanstalt für Arbeitsschutz und Arbeitsmedizin (BAuA) Status: Laufendes Projekt Geplantes Ende: 30. September 2022

Projektbeschreibung:

Gegenstand des Projekts ist die Entwicklung einer automatisierten Methode zur Identifizierung von nano- und mikroskaligen Partikeln auf Grundlage elektronenmikroskopischer Untersuchungen. Die Klassifizierung soll durch einen Algorithmus auf Basis hochaufgelöster elektronenmikroskopischer (EM) Abbildungen (Morphologie) und energiedispersiver Röntgenspektren (EDS) (Elementzusammensetzung) für Einzelpartikel erfolgen. Dafür ist ein Training bzw. eine Validierung der Methode für bekannte Partikeltypen wie Dieselruß, Fasern, anorganische, mineralische und metallurgische Partikel zu leisten.

Speziell soll eine Verbesserung der Klassifizierung kohlenstoffdominierter Partikel wie Dieselruß, Partikel aus Biomasseverbrennung, Partikel biologischen Ursprungs und organische Sekundärpartikel durch eine fortgeschrittene Bildverarbeitung erreicht werden. Ziel ist eine möglichst erschöpfende Trennung eines Partikelgemisches. Dafür sollen experimentelle Sammelmethoden erarbeitet und überprüft werden, die eine möglichst repräsentative Beprobung von luftgetragenen Partikeln ermöglichen. Die Methode soll in eine geeignete Softwareumgebung eingebettet und zusammen mit dem Algorithmus veröffentlicht werden, um eine regulierungsreife Weiterentwicklung der Methode zu ermöglichen.

Kontakt

Fachgruppe 4.5 "Partikelförmige Gefahrstoffe, Innovative Materialien"

Service-Telefon: 0231 9071-2071 Fax: 0231 9071-2070

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