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Dritte Welle der Längsschnittstudie zur mentalen Gesundheit bei der Arbeit (S-MGA III)

Projektnummer: F 2478 Projektdurchführung: Bundesanstalt für Arbeitsschutz und Arbeitsmedizin (BAuA) Status: Laufendes Projekt Geplantes Ende: 30. Juni 2026

Projektbeschreibung:

Die Studie zur mentalen Gesundheit bei der Arbeit (S-MGA) bietet eine für Deutschland einzigartige Datengrundlage zur Analyse ätiologischer Zusammenhänge von Arbeits- und Beschäftigungsbedingungen, mentaler Gesundheit, Arbeits-/Funktionsfähigkeit und Erwerbsteilhabe. Mit der dritten Erhebungswelle werden die Teilnehmenden der ersten und zweiten Welle nun wiederholt befragt. Zudem erfolgt eine Auffrischung (Erhöhung der Teilnehmerzahl bereits berücksichtigter Geburtsjahrgänge) sowie eine Aufstockung (Hinzunahme jüngerer Geburtsjahrgänge).

Dabei erfolgt erneut die Ziehung einer Zufallsstichprobe aus der Zielpopulation (sozialversicherungspflichtig Beschäftigte in Deutschland), sodass wieder eine repräsentative Ausgangsbasis vorliegt und die Stichprobengröße auch für die Analyse spezifischer Fragen in einzelnen Untergruppen ausreichend Power bietet. Es sollen insgesamt 10.000 Personen befragt werden (davon 2000 im Panel).

Untersucht werden sollen

  1. dynamische Zusammenhänge zwischen Arbeit und Gesundheit,
  2. der Einfluss sozioemotionaler Expositionsfaktoren auf die Gesundheit,
  3. Prädiktoren für den Austritt aus dem Erwerbsleben,
  4. Prädiktoren und Auswirkungen beruflicher Übergänge sowie
  5. Auswirkungen der Digitalisierung.

Um diese Themen zu bearbeiten, wird das Erhebungsinstrument ergänzt. S-MGA ist aufgrund der hohen Datenqualität nicht nur für die Wissenschaft von großem Interesse, sondern hat darüber hinaus auch erhebliche Relevanz für die forschungsbasierte Politikberatung sowie für praxisnahe Zielgruppen wie Betriebsärzte und Krankenkassen.

Kontakt

Fachgruppe 3.4 "Mentale Gesundheit und Kognitive Leistungsfähigkeit"

Service-Telefon: 0231 9071-2071 Fax: 0231 9071-2070