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Stufenweise Wiedereingliederung (STWE): Aktuelle Umsetzung und Weiterentwicklungspotentiale

Projektnummer: F 2459 Projektdurchführung: Bundesanstalt für Arbeitsschutz und Arbeitsmedizin (BAuA) Status: Laufendes Projekt Geplantes Ende: 28. Februar 2023

Projektbeschreibung:

Die „Stufenweise Wiedereingliederung“ (STWE) ist eine im SGB IX gesetzlich verankerte Maßnahme zur Unterstützung eines nachhaltigen RTW-Prozesses. Am Arbeitsplatz durchgeführt, soll die STWE auf der betrieblichen und überbetrieblichen Ebene dafür Sorge leisten, die berufliche Belastbarkeit der Betroffenen Schritt für Schritt zu identifizieren, die Selbstsicherheit der Betroffenen zu stärken und die Angst vor Überforderung und einem Krankheitsrückfall abzubauen (vgl. Bundesarbeitsgemeinschaft für Rehabilitation 2015). Die dafür nötige Zusammenarbeit aller beteiligten Akteure weist laut aktueller Forschungslage noch Defizite auf. Sowohl der Zugang, als auch die Umsetzung und Durchführung der STWE deuten einen Verbesserungsbedarf an. Die noch geringe Forschung lokalisiert die möglichen Ursachen für die begrenzte Effektivität der STWE vor allem in dem Informations- und Wissensdefizit auf Seiten der beteiligten Akteure, in den unklaren Kriterien der Zuweisung und Ausgestaltung einer STWE und der mangelnden Vernetzung zwischen betrieblichen und überbetrieblichen Akteuren.

Die geplante Studie soll die Forschungslücke schließen und erstmals die aktuelle Handlungspraxis der STWE sowie das zugrundliegende Fach-, Handlungs- und Erfahrungswissen aller beteiligten Akteure in den konkreten Phasen der Planung und Durchführung der STWE gezielt untersuchen. Die kontextuellen Förderfaktoren und Umsetzungshindernisse sollen identifiziert werden und als Grundlage für entsprechende Handlungsempfehlungen und Praxistools (z. B. Leitfäden) mit dem Ziel einer effektiveren Gestaltung und optimierten Organisation der STWE dienen.

Die mittels Gruppendiskussionen und Interviews gewonnenen Erkenntnisse über die zentralen handlungsleitenden Orientierungen bzw. Handlungsroutinen aller beteiligten Akteure können somit einen Beitrag zum Abbau der Defizite in der Zugangs- und Prozessqualität leisten.

Kontakt

Fachgruppe 3.3 "Evidenzbasierte Arbeitsmedizin, Betriebliches Gesundheitsmanagement"

Service-Telefon: 0231 9071-2071 Fax: 0231 9071-2070