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Untersuchungen zur Machbarkeit einer Kohortenstudie bei Diisocyanat-exponierten Beschäftigten zur Begleitung neuer chemikalienrechtlicher Regelungen für Diisocyanate

Projektnummer: F 2458 Projektdurchführung: Bundesanstalt für Arbeitsschutz und Arbeitsmedizin (BAuA) / Berufsgenossenschaft Rohstoffe und chemische Industrie (BG RCI) / Institut für Prävention und Arbeitsmedizin der Deutschen Gesetzlichen Unfallversicherung (IPA) Status: Laufendes Projekt Geplantes Ende: 31. März 2020

Projektbeschreibung:

Im Oktober 2016 wurde der von der BAuA initiierte REACH-Beschränkungsvorschlag für Diisocyanate bei der Europäischen Chemikalienagentur (ECHA) eingereicht. Diese Gruppe von Chemikalien wird in der Europäischen Union (EU) in großen Mengen hergestellt und findet Verwendung vor allem in der Herstellung von Polyurethanen, z. B. für Lacke und Schaumstoffe. Ziel der Beschränkung ist es, die Zahl der durch beruflichen Umgang mit Diisocyanaten jährlich EU-weit neu auftretenden Asthmafälle deutlich zu senken. Dafür sollen verpflichtende Anforderungen an Schutzmaßnahmen und Schulungen zum sicheren Umgang mit Diisocyanaten eingeführt werden.

Um im Rahmen einer begleitenden Forschung die Auswirkungen der Beschränkung nach deren Umsetzung zu untersuchen, setzt sich die BAuA dafür ein, eine Längsschnittstudie aufzubauen. In diesem Projekt wird durch das Institut für Prävention und Arbeitsmedizin (IPA), Bochum, mit Unterstützung der BAuA und weiterer Kooperationspartner, die Machbarkeit einer Kohortenstudie und weiterer Teilstudien mit Diisocyanat-exponierten Beschäftigten untersucht und ggf. die Hauptstudie vorbereitet. Hauptziel der Machbarkeitsstudie ist die Rekrutierung von Betrieben mit einer ausreichenden Anzahl von exponierten Beschäftigten (~1500 zu Beginn der Hauptstudie), um das Auftreten diisocyanatassoziierter Fälle von Asthma erfassen zu können.

Kontakt

Fachgruppe 4.3 "Toxikologie"

Service-Telefon: 0231 9071-2071 Fax: 0231 9071-2070