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Ermittlung von Expositionen gegenüber nanoskaligen faserförmigen Materialien an Arbeitsplätzen auf der Grundlage eines neuen Mess- und Auswerteverfahrens

Projektnummer: F 2445 Projektdurchführung: Bundesanstalt für Arbeitsschutz und Arbeitsmedizin (BAuA) Status: Laufendes Projekt Geplantes Ende: 29. Februar 2020

Projektbeschreibung:

Die Messung faserförmiger anorganischer Partikel mit WHO-Dimensionen erfolgt nach der VDI 3492 bzw. an Arbeitsplätzen gemäß der DGUV-Information 213-546. Allerdings sind beide Verfahren zur Bestimmung der Konzentration luftgetragener, nanoskaliger WHO-Fasern nicht geeignet. Beide Verfahren zählen lediglich Fasern bis hinab zu einem Durchmesser von 0,2 μm. Deshalb hat die BAuA im BMBF Projekt nanoGRAVUR gemeinsam mit dem Institut für Arbeitsschutz der Deutschen Gesetzlichen Unfallversicherung (IFA) und der Schweizerische Unfallversicherungsanstalt (SUVA) die Grundlagen für ein neues Mess- und Auswerteverfahren für nanoskalige faserförmige Materialien gelegt. Insbesondere wurde die Notwendigkeit hervorgehoben, den bisher nach unten begrenzten Zählbereich der VDI 3492 und der DGUV-Information 213-546 mindestens bis hinab zu einem Faserdurchmesser von 0,02 µm zu erweitern.

Innerhalb des DGUV-geförderten Projektes erfolgt nun eine Validierung des neuen Messverfahrens an realen Arbeitsplätzen. Ziel der Arbeit ist die Überprüfung des Messverfahrens auf Praxistauglichkeit sowohl für die Probenahme, rasterelektronenmikroskopische Auswertung und Fasermorphologie-Zuordnung. Nach Auswertung der Arbeitsplatzmessungen kann eine Überarbeitung der ersten Konvention (gemeinsam mit Partnerinstituten) erfolgen und die Ergebnisse der Arbeiten können in relevante Regelwerke einfließen (DGUV Information 213-546, VDI 3492, CEN TC 137, OECD).

Gleichzeitig werden im Projekt wichtige Informationen zu möglichen Expositionen bei Tätigkeiten mit CNT erhoben und eine Beurteilung der Expositionen gegenüber CNT ist im Bezug zum Beurteilungsmaßstab von 10.000 F/m³ erstmals möglich.

Kontakt

Fachgruppe 4.5 "Partikelförmige Gefahrstoffe, Innovative Materialien"

Service-Telefon: 0231 9071-2071 Fax: 0231 9071-2070