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Kopfhörer und Headsets zur Unterdrückung von Sprachgeräuschen bei der Büroarbeit

Projektnummer: F 2443 Projektdurchführung: Bundesanstalt für Arbeitsschutz und Arbeitsmedizin (BAuA) Status: Laufendes Projekt Geplantes Ende: 30. Juni 2019

Projektbeschreibung:

Der Trend zur Einrichtung von Mehrpersonenbüros ist anhaltend zu verzeichnen, während gleichzeitig die Belastung durch Lärm als wesentlicher Stressor bei der Büroarbeit erkannt wurde. Dies gilt insbesondere für unerwünschte, aber verstehbare Sprachegeräusche aus der unmittelbaren Arbeitsumgebung. Werden kollektive Schutzmaßnahmen, wie z. B. raumakustische oder organisatorische Lösungen nicht konsequent umgesetzt oder sind nicht ausreichend, suchen Beschäftigte in der Praxis häufig persönlichen Schutz vor belästigenden oder informationshaltigen Geräuschen durch eine individuelle Abschottung bzw. Beschallung mittels Kopfhörer. Dabei kommen bei den Beschäftigten überwiegend die ohnehin vorhandenen und gewohnten Kopfhörersysteme aus dem Verbraucherbereich zum Einsatz, die in zunehmendem Maße über eine aktive Geräuschunterdrückung (Active Noise Control, ANC) verfügen. Daneben werden für den professionellen Bereich, z. B. in Callcentern, neuerdings auch Headsets mit ANC angeboten.

Ziel des Projekts ist es, die technischen Möglichkeiten von Headsets und Kopfhörern mit aktiver Geräuschunterdrückung, aber auch passiver Schalldämmung zur Unterdrückung von unerwünschten Geräuschen zu ermitteln. Der Fokus liegt dabei auf der Reduzierung einer unerwünschten Sprachverständlichkeit gegenüber dem Umgebungsgeräusch. Es soll daher durch eine objektive, messtechnische Ermittlung untersucht werden, wie wirksam aktuelle ANC-Systeme in Kopfhörern und Headsets im Vergleich zu einer passiven Dämmung bei der Verminderung verstehbarer Spracheanteile eines Hintergrundgeräusches sind.

Kontakt

Fachgruppe 2.2 "Physikalische Faktoren"

Service-Telefon: 0231 9071-2071 Fax: 0231 9071-2070