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Untersuchung zur Nachweisbarkeit möglicher Emissionen von Kohlenstoffnanofasern im Abgas von Verbrennungsprozessen (EFA)

Projektnummer: F 2429 Projektdurchführung: Bundesanstalt für Arbeitsschutz und Arbeitsmedizin (BAuA) Status: Laufendes Projekt Geplantes Ende: 31. August 2018

Projektbeschreibung:

Für den Nachweis möglicherweise erhöhter Konzentrationen luftgetragener Nanofasern an Arbeitsplätzen, an denen solche Materialien gehandhabt werden, ist es notwendig, die Hintergrundkonzentration nanoskaliger Fasern in der Umwelt zu kennen. Als mögliche Emissionsquelle von Kohlenstoffnanofasern gelten Verbrennungsprozesse. Im Projekt werden Methoden zum Sammeln, Aufbereiten und Analysieren von Abgasproben mit dem Ziel entwickelt, die Unterscheidbarkeit und separate Quantifizierbarkeit von Rußpartikeln und Kohlenstoffnanofasern zu untersuchen und zu optimieren. Es wird erwartet, dass Abgasproben überwiegend Rußpartikel und nur wenige Kohlenstoffnanofasern enthalten. Darum werden Oxidationsverfahren zur selektiven Entfernung rußartiger Kohlenstoffstrukturen erprobt. Sie werden ergänzt um spektroskopische Verfahren, von denen zusätzliche Information zur Faseridentität erwartet werden, falls rein morphologische elektronenmikroskopische Analysen in partikeldominierten Sammelproben versagen.

Kontakt

Fachgruppe 4.5 "Partikelförmige Gefahrstoffe, Innovative Materialien"

Service-Telefon: 0231 9071-2071 Fax: 0231 9071-2070