Navigation und Service

UV-Strahlungsbelastung beim Schweißen, Teilprojekt 3 "Anforderungen für Schutzkomponenten beim Schweißen"

Projektnummer: F 2422 Projektdurchführung: Bundesanstalt für Arbeitsschutz und Arbeitsmedizin (BAuA) Status: Laufendes Projekt Geplantes Ende: 31. August 2018

Projektbeschreibung:

In einer 2013 veröffentlichten Studie vom Deutschen Verband für Schweißen (DVS) mit dem Titel „Gesamtwirtschaftliche und sektorale Wertschöpfung aus der Produktion und Anwendung von Fügetechnik in Deutschland und Europa“ wurden für das Jahr 2011 in Deutschland ca. 260.000 Schweißer und in Europa nahezu eine Million genannt.

In der Verordnung zum Schutz der Beschäftigten vor Gefährdungen durch künstliche optische Strahlung (OStrV) sind verbindliche Expositionsgrenzwerte festgelegt. Als Ergebnis einer Gefährdungsbeurteilung sind insbesondere durch die hohe UV-Exposition beim Schweißen Schutzmaßnahmen zu treffen, für die bisher noch kein Schutzkonzept bzw. normative Anforderungen festgelegt worden sind. Das vorliegende Projekt behandelt und behebt diese Defizite und gibt Empfehlungen sowie Hilfestellungen zur Gestaltung einer sicheren und gesundheitsgerechten Arbeitsumgebung.

Auf Basis spektralradiometrischer Messdaten wird ein zeitgemäßes Konzept für normative Anforderungen zur Schutzkleidung erarbeitet. Dabei sollen insbesondere im Hinblick auf Gebrauchstauglichkeit und Akzeptanz der PSA durch Schweißer abgestufte Anforderungen beschrieben werden.

Durch Untersuchungen an unterschiedlichen Materialien für Wandanstriche und Schutzkomponenten erhalten Hersteller Hinweise für den wirkungsvollen UV-reduzierten Einsatz und für eine Weiterentwicklung ihrer Produkte mit dem Fokus auf Sicherheit und Gesundheit am Schweißarbeitsplatz.

Kontakt

Fachgruppe 2.2 "Physikalische Faktoren"

Service-Telefon: 0231 9071-2071 Fax: 0231 9071-2070