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Arbeitsassistenzsystem für die Individualisierung von Arbeitsgestaltung und Methodentraining (AIM) - Entwicklung und Validierung eines Verfahrens zur kontextsensitiven Informationsbereitstellung in der Produktion

Projektnummer: F 2419 Projektdurchführung: Bundesanstalt für Arbeitsschutz und Arbeitsmedizin (BAuA) Status: Laufendes Projekt Geplantes Ende: 30. November 2019

Projektbeschreibung:

Ziel des Verbundprojekte ist die Entwicklung eines Konzeptes zum Einsatz von Smart Devices zur kontextsensitiven Arbeitsassistenz und zum Methodentraining für den individuellen dauerhaften Erhalt der Anpassungs- und Beschäftigungsfähigkeit von Mitarbeitern in der Produktion.

Ziel des Teilvorhabens ist hierin die kontextsensitive und personenindividuelle Bereitstellung relevanter Informationen im aktuellen Produktionsumfeld, die für das technologische Assistenzsystem erforderlich sind. Zudem sollen die Gebrauchstauglichkeit und die Akzeptanz des Gesamtkonzeptes sichergestellt werden. Des Weiteren wird geprüft, ob das Gesamtsystem im Arbeitsprozess als Störfaktor empfunden wird. Dies betrifft die Einflussnahme der Trainingsinhalte und -zeiten sowie den Einsatz der Smart Devices, insbesondere auch mit Hinblick auf die psychische Beanspruchung der Nutzer.

Zunächst werden ausgehend von einer Informationsbedarfsanalyse die bereitzustellenden Informationen identifiziert. Für die Bereitstellung dieser Informationen mittels Smart Devices wird ein Ansatz verfolgt, der gebrauchstauglichen Gesichtspunkten genügt und eine aufwandsarme Lösung darstellt. Aufbauend darauf erfolgt die prototypische Umsetzung einer kontextsensitiven, individuellen Datenbereitstellung und -visualisierung als Demonstrator.

Deren Gebrauchstauglichkeit wird ebenso wie die Akzeptanz des Demonstrators seitens der Beschäftigten nachfolgend validiert. Sowohl in der Konzeptphase als auch in der Implementierungs- und Realisierungsphase werden psychische Belastung und Beanspruchung im Einsatz von Smart Devices zur kontextsensitiven Arbeitsassistenz durch Labor- und Felduntersuchungen wissenschaftlich untersucht. Begleitend werden die Forschungsergebnisse fortlaufend dokumentiert und veröffentlich.

Die resultierenden Projektergebnisse bilden einen wichtigen Beitrag zur Identifikation von Chancen und Risiken neuer Arbeitsbedingungen in Folge des Einsatzes kontextsensitiver Arbeitsassistenzsysteme. Von besonderem Interesse ist die Betrachtung individueller Informationsbereitstellung als essentieller Bestandteil von Assistenzsystemen und der Optimierung der psychischen Beanspruchung im Kontext der Industrie 4.0. Die Forschungsergebnisse und abgeleiteten Erkenntnisse werden in zukünftige Forschungsprojekte und Normungsvorhaben eingearbeitet. Dies erfolgt insbesondere in den Bereichen und Themenfelder der Industrie 4.0 und der adaptiven Arbeitsassistenzsystemen.

Das Forschungs- und Entwicklungsprojekt "Arbeitsassistenzsystem für die Individualisierung von Arbeitsgestaltung und Methodentraining (AIM)" wird mit Mitteln des Bundesministeriums für Bildung und Forschung (BMBF) im Rahmen des Förderschwerpunkts "Präventive Maßnahmen für die sichere und gesunde Arbeit von morgen" gefördert und vom Projektträger Karlsruhe (PTKA) betreut (Förderkennzeichen 02L14A162).

Publikationen

Kontakt

Fachgruppe 2.3 "Human Factors, Ergonomie"

Service-Telefon: 0231 9071-2071 Fax: 0231 9071-2070