Navigation und Service

HinweisCookies

Diese Webseite verwendet Cookies. Das ermöglicht es uns, die Webseite für Sie optimal zu gestalten und fortlaufend zu verbessern. Hier erfahren Sie mehr zum Datenschutz und Möglichkeiten zum Widerspruch.

OK

Bewertung optischer Messgeräte zur Bestimmung partikelförmiger Gefahrstoffe am Arbeitsplatz

Projektnummer: F 2405 Projektdurchführung: Bundesanstalt für Arbeitsschutz und Arbeitsmedizin (BAuA) / Institut für Energie- und Umwelttechnik e.V. (IUTA) Status: Laufendes Projekt Geplantes Ende: 31. Juli 2019

Projektbeschreibung:

Der Ausschuss für Gefahrstoffe hat 2014 den Allgemeinen Staubgrenzwert für alveolengängige biobeständige, granuläre Stäube (GBS) am Arbeitsplatz deutlich abgesenkt. Die Überwachung der neuen Arbeitsplatzgrenzwerte stellt insbesondere an Arbeitsplätzen bei denen Materialien mit geringen Stoffdichten auftreten, besondere Anforderungen an die verwendeten Messtechniken. Dies betrifft insbesondere Tätigkeiten mit Nanomaterialien, die hauptsächlich agglomeriert vorliegen und mit den Onlinemessgeräten für den ultrafeinen Staubbereich (Messbereich bis 1 µm) nicht vollständig erfasst werden. Damit rücken optisch arbeitende Messgeräte (optische Partikelzähler, OPC) in den Fokus für die Ermittlung der Expositionen an Arbeitsplätzen.

Das Ziel des Projektes ist ein Messgerätevergleich, unter reproduzierbaren Bedingungen, von optischen Partikelzählern unterschiedlicher physikalischer Prinzipien. Dabei werden sowohl Partikelanzahlkonzentrationen der Messgeräte untereinander als auch die über die Anzahlkonzentration bestimmte Massenkonzentration mit einem gravimetrisch arbeitenden Staubmessgerät, dem MPG II (Referenzverfahren), verglichen.

Das Projekt liefert wichtige Erkenntnisse für nationale und internationale Standardisierungs- und Harmonisierungsaktivitäten. Die Projektergebnisse sollen zeigen, mit welchen Geräten und auf welche Art und Weise eine belastbare Expositionsermittlung im Hinblick auf den abgesenkten Allgemeinen Staubgrenzwert möglich ist.

Kontakt

Fachgruppe 4.5 "Partikelförmige Gefahrstoffe, Innovative Materialien"

Service-Telefon: 0231 9071-2071 Fax: 0231 9071-2070