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Gegenwärtiger und zukünftiger Bedarf an Betreuungsleistungen von Fachkräften für Arbeitssicherheit in Deutschland

Projektnummer: F 2388 Projektdurchführung: Bundesanstalt für Arbeitsschutz und Arbeitsmedizin (BAuA) / Systemkonzept Gesellschaft für Systemforschung und Konzeptentwicklung mbH, Köln Status: Abgeschlossenes Projekt

Projektbeschreibung:

Im Projekt mussten verschiedene Annahmen getroffen werden, um Antworten auf die Fragen: Haben wir genug Fachkräfte für Arbeitssicherheit? Haben wir die "Richtigen"? Auch in zehn Jahren? zu geben.

Ein wichtiges Ergebnis des Projekts ist die Erkenntnis, dass heute aber auch in zehn Jahren bundesweit eher keine quantitativen Engpässe der sicherheitstechnischen Betreuung zu erkennen sind. In Bezug auf die bei den Sifas vorhandenen Kompetenzen kommt die Studie zu dem Schluss, dass die bestehenden Anforderungen nur zum Teil erfüllt werden. Insbesondere in den Kompetenzbereichen Umgang mit sich selbst und anderen bestehen bei vielen Fachkräften für Arbeitssicherheit Defizite, die durch Fortbildungsmaßnahmen bisher kaum ausgeglichen werden. Zukünftig werden diese Kompetenzbereiche noch weiter an Bedeutung gewinnen und entsprechend die Anforderungen an die Fachkräfte für Arbeitssicherheit steigen.

Die Projektnehmer zeigen verschiedene Lösungsansätze zur Schließung der ermittelten qualitativen Kapazitätslücken auf. Ihre Empfehlungen zielen zum einen auf die Qualität der Aus- und Fortbildung von Sifas ab und zum anderen wird die Weiterentwicklung der Rahmenbedingungen der ASiG-Betreuung insgesamt adressiert.

Die Studienergebnisse machen auch deutlich, dass die vorliegende Datenlage zu den quantitativen und qualitativen Ressourcen von Fachkräften für Arbeitssicherheit ergänzt werden muss, um dauerhaft eine flächendeckende und an den betrieblichen Bedarfen orientierte sicherheitstechnische Betreuung sicherzustellen.

Kontakt

Fachgruppe 1.4 "Strukturen und Strategien im Arbeitsschutz; NAK-Geschäftsstelle"

Service-Telefon: 0231 9071-2071 Fax: 0231 9071-2070