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UV-Strahlungsbelastung beim Schweißen, Teilprojekt 2 "Biologische Wirksamkeit von intermittierender und gepulster inkohärenter optischer Strahlung"

Projektnummer: F 2377 Projektdurchführung: Bundesanstalt für Arbeitsschutz und Arbeitsmedizin (BAuA) / Elbe-Kliniken Stade-Buxtehude gGmbH, Klinik für Dermatologie, Labor für Molekulare Zellbiologie Status: Laufendes Projekt Geplantes Ende: 31. August 2018

Projektbeschreibung:

In einer Studie vom Deutschen Verband für Schweißen (DVS) "Gesamtwirtschaftliche und sektorale Wertschöpfung aus der Produktion und Anwendung von Fügetechnik in Deutschland und Europa" wurden für das Jahr 2011 in Deutschland ca. 260.000 Schweißer und in Europa nahezu 1.000.000 genannt. Beim Schweißen tritt inkohärente optische Strahlung stark intermittierend auf. Bislang fehlen die wissenschaftlichen Grundlagen zur biologischen Wirkung von intermittierender und gepulster inkohärenter Strahlung. Die OStrV-Grenzwerte der UV-Exposition beruhen auf der biologischen Wirkung kontinuierlicher Strahlung. Die grundlegenden Schädigungsmechanismen sind bei kürzerer Einwirkungsdauer (thermische Wirkung) andere als bei kontinuierlicher Strahlung (photochemische Wirkung). Für die Bewertung gepulster inkohärenter optischer Strahlung werden zurzeit die Regelungen aus dem Bereich Laserstrahlung benutzt ohne wissenschaftliche Überprüfung der Anwendbarkeit. Die biologische Wirksamkeit von intermittierender und gepulster inkohärenter optischer Strahlung wird untersucht und erforderlichenfalls ein neues Schutzkonzept erstellt.

Kontakt

Fachgruppe 2.2 "Physikalische Faktoren"

Service-Telefon: 0231 9071-2071 Fax: 0231 9071-2070