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UV-Strahlungsbelastung beim Schweißen, Teilprojekt 1 "Erfassung der UV-Belastung beim Schweißen"

Projektnummer: F 2368 Projektdurchführung: Bundesanstalt für Arbeitsschutz und Arbeitsmedizin (BAuA) / Institut für Arbeitsschutz der Deutschen Gesetzlichen Unfallversicherung (IFA) Status: Abgeschlossenes Projekt

Projektbeschreibung:

Die im Rahmen des Forschungsprojektes F 2368 gewonnenen optischen Strahlungsdaten beim Lichtbogenschweißen (aber auch beim Laserschweißen und Plasmaschneiden) werden die Datengrundlage zur Beurteilung der Gefährdungen durch optische Strahlung beim Schweißen für die nächsten Jahre maßgeblich verbessern. Durch detaillierte Analysen und mathematische Emissionsmodelle konnte außerdem zum ersten Mal überhaupt ein einfaches und belastbares Werkzeug zur Gefährdungsbeurteilung der optischen Strahlungsemission beim Schweißen vorgestellt werden.

Wesentliche neue Erkenntnisse, resultierend aus dem Projekt F 2368, finden sich in der detaillierten mathematischen Beschreibung der optischen Strahlungsemission verschiedener Schweißverfahren über den vollständigen, für eine Gefährdungsbeurteilung relevanten Wellenlängenbereich optischer Strahlung. Dabei wurden diverse Parameter variiert (Schweißstromstärke, Werkstoff, Lichtbogenlänge, Schutzgas, Abstand) und deren Einfluss auf die Strahlungsemission untersucht. Dies erlaubt eine Einordnung der Schweißverfahren hinsichtlich der maximal zulässigen Expositionsdauern gemäß OStrV (Arbeitsschutzverordnung zu künstlicher optischer Strahlung) und somit eine Beurteilung der Gefährdungen nicht nur für Schweißer sondern auch für Beschäftigte an benachbarten Arbeitsplätzen oder auf Betriebswegen. Dabei findet je nach Schweißverfahren, Schweißstromstärke, Werkstoff und Abstand eine Überschreitung der relevanten Expositionsgrenzwerte nach Bruchteilen einer Sekunde bis zu wenigen Minuten statt.

Durch geeignete Aufbereitung der mathematischen Emissionsmodelle steht Arbeitgebern, Sicherheitsfachkräften aber auch dem Schweißer selbst ein einfaches, sicheres und praktikables Werkzeug zur Verfügung, um ohne großen Aufwand Gefährdungen durch optische Strahlung am Schweißarbeitsplatz abschätzen zu können.

Kontakt

Fachgruppe 2.2 "Physikalische Faktoren"

Service-Telefon: 0231 9071-2071 Fax: 0231 9071-2070