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Erarbeitung einer vollzugsgerechten Vorgehensweise zur Bewertung der Rigidität von lungengängigen biobeständigen Faserstäuben

Projektnummer: F 2365 Projektdurchführung: Bundesanstalt für Arbeitsschutz und Arbeitsmedizin (BAuA) / Bundesanstalt für Materialforschung und -prüfung (BAM) Status: Laufendes Projekt Geplantes Ende: 1. März 2020

Projektbeschreibung:

Die aktuellen toxikologischen Erkenntnissen deuten auf eine wesentliche Bedeutung des Faktors "Rigidität" bei der Bewertung möglicher Krebsrisiken durch lungengängige, biobeständige Fasern aus innovativen Materialien (u. a. Kohlenstoffnanoröhrchen und -fasern) hin. Es sollen zwei Messverfahren entwickelt und geprüft werden, mit denen als Grundlage für eine differenzierte Risikocharakterisierung die Biegesteifigkeit freigesetzter Fasern ermittelt werden kann. Ein Verfahren beruht auf der rasterelektronenmikroskopischen Bestimmung des Elastizitätsmoduls aus den Schwingungseigenschaften vibrierender, einseitig fixierter Fasern mit Piezo- oder elektrostatischer Anregung. Das zweite Verfahren basiert auf der Bestimmung der Krümmungsverteilung von Nanofasern durch eine software-gestützte Auswertung rasterelektronenmikroskopischer Aufnahmen. Dabei wird erwartet, dass für einige Fasertypen eine Korrelation der Krümmungsverteilung von abgeschiedenen Nanofasern mit der tatsächlich gemessenen Rigidität einzelner Fasern herzustellen ist. Dabei sollen neben der technischen Eignung des Verfahrens auch Aspekte der späteren Implementierbarkeit im Rahmen der gesetzlichen Anforderungen zur europäischen Chemikaliensicherheit berücksichtigt werden. Mit den Projektergebnissen soll eine Grundlage für die systematische Auswertung bereits durchgeführter oder noch zu initiierender tierexperimenteller Untersuchungen zum Zusammenhang von Fasergeometrie, Biobeständigkeit und Faserrigidität geschaffen werden.

Kontakt

Fachgruppe 4.5 "Partikelförmige Gefahrstoffe, Innovative Materialien"

Service-Telefon: 0231 9071-2071 Fax: 0231 9071-2070