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Ermittlung von Krankheitskosten (Cost of illness) und von Indikatoren der Erkrankungsschwere für spezifische arbeitsbedingte Erkrankungen durch Isocyanate

Projektnummer: F 2363 Projektdurchführung: Bundesanstalt für Arbeitsschutz und Arbeitsmedizin (BAuA) / Kompetenzzentrum Versicherungswissenschaften GmbH, Leibniz Universität Hannover Status: Abgeschlossenes Projekt

Projektbeschreibung:

Für die Chemikalienregulierung werden im Rahmen der geforderten Bewertung der Verhältnismäßigkeit der Maßnahmen Kostensätze für die Bewertung von Gesundheitsrisiken benötigt. Die Studie ermittelte die medizinischen Behandlungskosten isocyanatbedingter Lungen- und Hauterkrankungen. Einbezogen wurden auch indirekte Krankheitskosten verursacht durch Produktivitätsausfall bei Arbeitsunfähigkeit. Analysiert wurden aggregierte Berufskrankheiten (BK)-Daten der DGUV (2004-2013). Die BK-Daten sowie die Ergebnisse der systematischen Literaturrecherche wurden mit verschiedenen Ansätzen auf die EU-28 Staaten übertragen und ein EU-Mittelwert ermittelt. Je nach gewähltem Ansatz ergeben sich Bandbreiten von durchschnittlichen jährlichen Krankheitskosten (direkte/indirekte) von berufsbedingtem Asthma durch Isocyanate von rund 2.100 Euro bis 3.500 Euro pro Fall für EU-28. Für die berufsbedingte Kontaktdermatitis wurde die folgende Bandbreite von jährlichen Krankheitskosten ermittelt: 1.800 Euro bis 2.400 Euro pro Fall für EU-28.

Kontakt

Fachgruppe 4.6 "Gefahrstoffmanagement"

Service-Telefon: 0231 9071-2071 Fax: 0231 9071-2070