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Belastung von Beschäftigten durch luftgetragene Bakterien in Geflügelbrütereien unter Berücksichtigung vorkommender Antibiotikaresistenzen

Projektnummer: F 2356 Projektdurchführung: Bundesanstalt für Arbeitsschutz und Arbeitsmedizin (BAuA) Status: Abgeschlossenes Projekt

Projektbeschreibung:

In diesem gemeinsam mit der Sozialversicherung für Landwirtschaft, Forsten und Gartenbau, dem Institut für Arbeitsschutz und dem Robert Koch Institut bearbeiteten Projekt wurde die Exposition von Beschäftigten in Enten-, Gänse-, Puten- und Hühnerbrütereien gegenüber luftgetragenen Bakterien und Schimmelpilzen näher charakterisiert. Unabhängig von der Geflügelart wurden trotz penibler Hygienemaßnahmen in den Brütereien hohe Belastungen gegenüber luftgetragenen Bakterien und moderate Belastungen gegenüber Schimmelpilzen bei der Sortiertätigkeit beobachtet. Auf Basis der Charakterisierung handelt es sich bei den Biostoffen überwiegend um solche, die nach TRBA 460 bzw. 466 in die Risikogruppe 2 eingestuft sind. Als wichtiger Ort der Vervielfältigung bzw. der Quelle konnten die Eierschalen ermittelt werden. Auffällig war die Dominanz von Vertretern der Gattungen Enterococcus, Clostridium, Staphylococcus und Acinetobacter, die Unabhängig von der Geflügelart gefunden wurden. Methicillin Resistente Staphylococcus aureus Stämme konnten nicht detektiert werden. Acinetobacter baumannii sollte als potenzieller Zoonoseereger Im Rahmen der Gefährdungsbeurteilung zukünftig besonders berücksichtigt werden.

Kontakt

Fachgruppe 4.7 "Biologische Arbeitsstoffe"

Service-Telefon: 0231 9071-2071 Fax: 0231 9071-2070

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