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Interventionen zur Unterstützung des Return-to-Work - Prozesses (RTW) bei Patienten mit koronarer Herzkrankheit

Projektnummer: F 2354 Projektdurchführung: Bundesanstalt für Arbeitsschutz und Arbeitsmedizin (BAuA) / TU Dresden Status: Abgeschlossenes Projekt

Projektbeschreibung:

Ziel der systematischen Übersichtsarbeit war es, die Wirksamkeit von personen- und arbeitsplatzbezogene Maßnahmen hinsichtlich einer erfolgreichen Wiedereingliederung von Menschen mit einer koronaren Herzkrankheit zu, untersuchen. Es wurden 39 Interventionsstudien in den Review eingeschlossen, darunter fanden sich allerdings keine Studien, in denen die Wirksamkeit von organisationalen Maßnahmen am Arbeitsplatz untersucht wurde.

Personenbezogene Maßnahmen wie psychologische Unterstützungsangebote und Beratung, edukative Maßnahmen oder eine Kombination dieser Angebote hatten keinen substantiellen Effekt auf den Anteil der Personen, die 6 bzw. 12 Monate nach der Erkrankung an den Arbeitsplatz zurückgekehrt sind. Auch Bewegungsangebote hatten als alleinige Intervention keinen wesentlichen Effekt auf die Rückkehrraten an den Arbeitsplatz. Rehabilitationsprogramme bestehend aus einer Kombination von Beratungs- und Bewegungsangeboten führten zu leicht höheren Rückkehrraten bis sechs Monate nach der Behandlung, die Effekte waren nach zwölf Monaten jedoch nicht mehr sichtbar. Eine leichte Reduktion war bei der Anzahl der Arbeitsunfähigkeitstage bis zur Wiedereingliederung zu verzeichnen.

Insgesamt gibt es nur wenige qualitativ hochwertige Studien, die die Wirksamkeit von Maßnahmen untersucht, deren Ziel die erfolgreiche Wiedereingliederung von Menschen mit einer koronaren Herzkrankheit Ist. Return to Work wird in Interventionsstudien nur selten als Zielgröße gewählt oder nicht umfänglich berichtet. Um die Forschungslücke zu schließen, werden hochwertige randomisierte, , kontrollierte Studien benötigt, die die Wirksamkeit von arbeitsplatzbezogenen Maßnahmen zur betrieblichen Wiedereingliederung untersuchen.

Publikationen

Kontakt

Fachgruppe 3.3 "Evidenzbasierte Arbeitsmedizin, Betriebliches Gesundheitsmanagement"

Service-Telefon: 0231 9071-2071 Fax: 0231 9071-2070