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Etablierung eines Lungenzellsystems zur Untersuchung bakterieller Pathogenitätsfaktoren

Projektnummer: F 2350 Projektdurchführung: Bundesanstalt für Arbeitsschutz und Arbeitsmedizin (BAuA) Status: Abgeschlossenes Projekt

Projektbeschreibung:

In diesem Projekt wurden zwei Erfassungsmethoden zur Darstellung der toxischen Wirkung auf bronchiale Epithelzellen humanen Ursprungs etabliert. Für die Etablierung des Modellsystems wurden einerseits eine Lungenzelllinie mit Primärzelleigenschaften und andererseits bakterielle Exotoxine und fünf Modellbakterien verwendet. Darunter befanden sich Bakterien bekannter toxischer Aktivität, ohne toxische Eigenschaften und unbekannter Aktivität. Als physiologische Endpunkte wurden ein Vitalitätsassay und die Impedanzmessung etabliert. Der Vitalitätsassay spiegelt die Stoffwechselaktivität der Zellen wider und wird als Endpunktmessung verwendet. Die Impedanzmessung erlaubt eine Verfolgung von Zellveränderungen in Echtzeit nach einem Stimulus über einen längeren Zeitraum. Beide Erfassungsmethoden sind gut reproduzierbar und erlauben eine konzentrationsabhängige Darstellung toxischer Aktivität bakterieller Exotoxine und bakterieller Extrakte. Zudem kann zwischen schwachen, mittleren und starken toxischen Aktivitäten differenziert werden, wodurch wichtige Informationen hinsichtlich der Einstufung von Bakterien aufgrund ihrer toxischen Aktivität geliefert werden könnten.

Kontakt

Fachgruppe 4.7 "Biologische Arbeitsstoffe"

Service-Telefon: 0231 9071-2071 Fax: 0231 9071-2070

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