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Polyzyklische aromatische Kohlenwasserstoffe (PAK) - Betriebliche Umsetzung des Risikoakzeptanz-Konzeptes (ParKoURs)

Projektnummer: F 2346 Projektdurchführung: Bundesanstalt für Arbeitsschutz und Arbeitsmedizin (BAuA) / Fraunhofer Gesellschaft, Institut für Toxikologie und Experimentelle Medizin (ITEM) Status: Abgeschlossenes Projekt

Projektbeschreibung:

Bei den Untersuchungen wurden die inneren und äußeren Belastungen der Beschäftigten beim Bahnschwellenrecycling und der thermischen Bodensanierung durch Biomonitoring bzw. Arbeitsplatzmessungen ermittelt. Dies war Basis für die Umsetzung technischer, organisatorischer und persönlicher Schutzmaßnahmen. Es konnte gezeigt werden, dass das gestufte Maßnahmenkonzept nach TRGS 910 in Klein- und Mittelbetrieben umsetzbar ist, wobei diese intensiv unterstützt werden müssen.

Die Arbeitsplatzmessungen in der Bodensanierung ergaben Überschreitungen bis zum Dreifachen der Toleranzkonzentration für Benzo[a]pyren bei Tätigkeiten wie z. B. beim Reparieren, Instandhalten oder Anlagenbeschickung. Im Bahnschwellenrecycling lagen die höchsten Werte beim Schreddern. Die Ergebnisse für das Biomonitoring und die Arbeitsplatzmessungen zeigten keine Korrelation. Dies weist auf einen signifikanten Einfluss der dermalen Exposition hin, was durch die oftmals starke Verschmutzung der Arbeitskleidung belegt wird. Daher erfolgten beispielhaft in einer Kokerei zusätzliche Untersuchungen zur chemischen und wässrigen Reinigung der Arbeitskleidung.

Kontakt

Fachgruppe 4.4 "Gefahrstoffmessungen"

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