Navigation und Service

HinweisCookies

Diese Webseite verwendet Cookies. Das ermöglicht es uns, die Webseite für Sie optimal zu gestalten und fortlaufend zu verbessern. Hier erfahren Sie mehr zum Datenschutz und Möglichkeiten zum Widerspruch.

OK

Ermittlung der Quecksilberbelastungen in kommunalen Sammelstellen für ausgesonderte Leuchtmittel

Projektnummer: F 2341 Projektdurchführung: Bundesanstalt für Arbeitsschutz und Arbeitsmedizin (BAuA) Status: Abgeschlossenes Projekt

Projektbeschreibung:

Im Rahmen des Projektes F2341 erfolgten Arbeitsplatzmessungen zur Ermittlung der Quecksilberbelastungen bei der Erfassung ausgesonderter Leuchtmittel auf 10 kommunalen Wertstoffhöfen.

Dazu musste ein Analysenverfahren entwickelt und validiert werden, weil das in der Literatur empfohlene Analysenverfahren zu zeit- und kostenaufwändig ist. Das Analysenverfahren wurde durch Vergleichsmessungen mit dem bisherigen Verfahren validiert. Diese Vergleichsmessungen führten die BAuA und das Institut für Arbeitsschutz (IFA) der DGUV durch.

Die Arbeitsplatzmessungen ergaben, dass die Belastungen der Beschäftigten gegenüber Quecksilber durchweg unter 10 % des Arbeitsplatzgrenzwertes von 20 μg/m³ liegen. Dabei spielte es keine Rolle, wie groß die Anzahl angelieferter ausgesonderter Leuchtmittel war. Bei mechanisch zerstörten Leuchtmitteln kann es kurzzeitig zu erhöhten Expositionen kommen. Ebenso sind Quecksilberexpositionen möglich, wenn andere quecksilberhaltige Abfälle (z. B. zerstörte Barometer und Thermometer) angeliefert werden. Bei der Abholung der gesammelten Leuchtmittel durch das Recyclingunternehmen kann es beim Verladen der Sammelbehälter zu kurzzeitigen Belastungen bis zu 3,4 μg/m³ kommen.

Durch Biomonitoring, Quecksilberbestimmung im Urin, wurden ebenfalls keine Auffälligkeiten bei den Beschäftigten der Wertstoffhöfe festgestellt.

Bei Anlieferung und Handhabung zeigte sich, dass unabhängig von den ermittelten Belastungen darauf zu achten ist, dass kein Bruch erzeugt wird und dass mechanisch zerstörte Leuchtmittel in geschlossenen Gefäßen aufbewahrt werden müssen, um die Belastungen niedrig zu halten.

Kontakt

Fachgruppe 4.4 "Gefahrstoffmessungen"

Service-Telefon: 0231 9071-2071 Fax: 0231 9071-2070