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Berufliche Einflussfaktoren auf Herz-Kreislauf-Erkrankungen - Auswertung der Gutenberg-Gesundheitsstudie (GHS) im zeitlichen Längsschnitt

Projektnummer: F 2338 Projektdurchführung: Bundesanstalt für Arbeitsschutz und Arbeitsmedizin (BAuA) / Universität Mainz / Technische Universität Dresden Status: Laufendes Projekt Geplantes Ende: 31. März 2019

Projektbeschreibung:

An Herzinfarkt und Schlaganfall sterben in den westlichen Industrienationen mehr Menschen als an allen Krebsarten und AIDS zusammen. Bei den Erwerbstätigen (bis 65 Jahre) sind Herz-Kreislauf-Erkrankungen (HKE) für ca. 10 % der Frühverrentungen und ein Viertel aller vorzeitigen Todesfälle verantwortlich. In der als Kohortenstudien angelegten Gutenberg-Gesundheitsstudien (GHS) werden 15.000 primär Gesunde mit dem primären Ziel untersucht, die Risikovorhersage für ausgewählte Krankheiten zu verbessern. Erhoben werden neben medizinische Daten zu den Erkrankungen wie Laborparameter (z. B. Lipidwerte sowie DNA- und Eiweiß-Muster) und die Gefäßfunktion (= Endothelfunktion). Unter arbeitsmedizinischem Aspekt werden die Berufsbiografie inklusive der Nachtsschicht- und Überstundenbiografie erhoben. Die Baseline-Untersuchung, an der sich die BAuA mit dem Projekt F 2235 beteiligt, fand im Zeitraum April 2007 bis April 2012 statt. Die Nachuntersuchung (2. Follow-up) begann 5 Jahre nach Start der Baseline-Erhebung (ab 30. April 2012) mit einer klinischen Untersuchung und -befragung aller ursprünglich eingeschlossenen Probanden. Das primäre Projektziel ist, im Längsschnitt 5 Jahre nach der Baseline-Untersuchung Zusammenhänge zwischen spezifischen beruflichen Einflussfaktoren (erhoben in der Basisuntersuchung) und dem Neuauftreten sowie den Veränderungen kardiovaskulärer Zielgrößen zu untersuchen. Die Exposition gegenüber beruflichen Einflussfaktoren (z. B. Nachtschichtarbeit) wird als Prädiktor für das Auftreten von Ereignissen sowie von subklinischen und klinischen Zuständen zum 2. Follow-up betrachtet. Es werden relative Erkrankungsrisiken für spezifische berufliche Belastungen (Expositionen) ermittelt.

Kontakt

Fachgruppe 3.1 "Prävention arbeitsbedingter Erkrankungen"

Service-Telefon: 0231 9071-2071 Fax: 0231 9071-2070