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Ermittlung der Arbeitsplatzbelastungen bei Tätigkeiten mit Nanomaterialien mit Hilfe von personengetragenen Messgeräten - Beitrag zum Projekt NanoIndEx im 7. EU-Forschungsrahmenprogramm

Projektnummer: F 2337 Projektdurchführung: Bundesanstalt für Arbeitsschutz und Arbeitsmedizin (BAuA) Status: Abgeschlossenes Projekt

Projektbeschreibung:

Es wurde personengebundene Messtechnik für Expositionen gegenüber luftgetragenen Nanomaterialien hinsichtlich Verlässlichkeit und Anwendbarkeit bewertet. Aktuelle direktanzeigende Messgeräte weisen für granuläre Partikel im Bereich von 20 - 400 nm Durchmesser eine Vergleichbarkeit von etwa ± 30 % auf.

Außerhalb davon kommt es zu erheblichen Abweichungen. Die BAuA untersuchte die Überprüfbarkeit des empfohlenen Bewertungsmaßstabs für nanofaserhaltige Arbeitsplatzluft von 0,01 Fasern/cm³ (vgl. BekGS 527 "Hergestellte Nanomaterialien"). Mit ihrer neuen Expositionskammer wurden umfassend charakterisierte nanofaserhaltige Aerosole für Gerätevalidierungen und Filterprüfungen bereitgestellt. Alle derzeit verfügbaren direktanzeigenden Messgeräte erwiesen sich für die zu überwachende Faserkonzentration als nicht ausreichend sensitiv. Lediglich auf einer elektronenmikroskopischen Auswertung von Filtersammelproben basierende Verfahren sind geeignet, wobei der erforderliche Messaufwand kritisch vom Durchmesser der nachzuweisenden Nanofasern abhängt.

Kontakt

Fachgruppe 4.5 "Partikelförmige Gefahrstoffe, Innovative Materialien"

Service-Telefon: 0231 9071-2071 Fax: 0231 9071-2070

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