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Möglichkeiten der Abschätzung attributabler Risiken für arbeitsbedingte Risikofaktoren hinsichtlich ihrer Wirkung auf Herz-Kreislauf Morbidität und Mortalität in Deutschland - eine Pilotstudie zur Beurteilung der vorhandenen Daten

Projektnummer: F 2316 Projektdurchführung: Bundesanstalt für Arbeitsschutz und Arbeitsmedizin (BAuA) Status: Abgeschlossenes Projekt

Projektbeschreibung:

Die Abschätzung populationsbezogener attributabler Risiken (AR) erlaubt Aussagen darüber, welcher Anteil der in der (arbeitenden) Bevölkerung auftretenden Erkrankungsfälle einem bestimmten Risikofaktor zugeordnet bzw. mit geeigneten Präventionsmaßnahmen vermieden werden kann. ARen setzen sich aus zwei Komponenten zusammen: 1. der Stärke der kausalen Beziehung zwischen Risikofaktor und Erkrankung und 2. der Prävalenz des Risikofaktors. So kann ein Risikofaktor für den ein niedriger Risikoschätzer errechnet wurde bei hoher Prävalenz des Risikofaktors eine größere Bedeutung haben als ein Risikofaktor mit hohem Risikoschätzer und geringerer Häufigkeit des Auftretens. Studiendaten, die den Zusammenhang zwischen arbeitsbedingten Risikofaktoren und Herz-Kreislauf Erkrankungen belegen und Aussagen zur Stärke der kausalen Beziehung machen, sind für verschiedene Risikofaktoren vorhanden, jedoch in unterschiedlicher Qualität. Für Deutschland gibt es bisher keine Abschätzungen für arbeitsbedingte Risikofaktoren im Hinblick auf Herz-Kreislauf Morbidität und Mortalität. Beispielhaft sollen deswegen für die Risikofaktoren "Psychosoziale Belastung/Stress" und "Schichtarbeit" zunächst die zur Verfügung stehenden Datenquellen zur Prävalenz der Exposition und analytische Studien zur Stärke der Assoziation zwischen Risikofaktor und Erkrankung hinsichtlich ihrer Qualität und Verlässlichkeit eingeschätzt werden.

Kontakt

Fachgruppe 3.1 "Prävention arbeitsbedingter Erkrankungen"

Service-Telefon: 0231 9071-2071 Fax: 0231 9071-2070