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Möglichkeiten und Chancen einer AmI-basierten Regelung raumlufttechnischer Anlagen und beispielhafte Anwendung auf das Phänomen "Trockene Luft" - AmI-basierte Klimaregelung

Projektnummer: F 2299 Projektdurchführung: Technische Universität Dresden, Fakultät Maschinenwesen Institut für Energietechnik Status: Abgeschlossenes Projekt

Projektbeschreibung:

Auf Basis von Modell- und Laboruntersuchungen zur Wirkung des Raumklimas auf die Haut wurde ein AmI-Plattformkonzept (AmI = Ambient Intelligence) entwickelt, welches mit intelligenter Raumklimaregelung die Austrocknung der Haut bei winterlich trockener Raumluft reduzieren soll. Dabei wurde das Raumklima mittels gekoppelter Gebäude-, Anlagen- und Strömungssimulationen erfasst. Entsprechend benötigte Stoffdaten wurden mithilfe von Probandenversuchen ermittelt.

Die intelligente Raumklimaregelung ermöglicht es abzuschätzen, welche Auswirkungen die raumklimatischen Parameter auf Personen haben werden. Zudem werden bezüglich Temperatur und Luftfeuchte Möglichkeiten zur Einstellung optimierter behaglicher raumklimatischer Verhältnisse aufgezeigt.

Die gekoppelten Simulationen enthalten ein Personenmodell, das Reaktionen (Feuchteverlust der Haut, Wärmeempfinden) auf raumklimatische Parameter (Temperatur, Feuchte, Geschwindigkeit, Turbulenzgrad) zeigt. Je nach Heizungs- und Luftführungsart ergeben sich im Nahbereich der Personen unterschiedliche Strömungsverhältnisse, die den Feuchteverlust der Haut mehr, bspw. durch Mischlüftung mit schneller turbulenter Strömung, oder weniger, bspw. durch Quelllüftung mit langsamer ruhiger Strömung, begünstigen.

In Probandenversuchen (n = 66) wurden typische Konstellationen der winterlichen Heizphase messtechnisch erfasst. Die Lüftungsart hat einen deutlichen Einfluss auf Klimaempfinden und Feuchteverlust der Haut. Der Einfluss der Luftgeschwindigkeit auf den Feuchteverlust sowie das subjektive Empfinden und Bewerten des Raumklimas ist ausgeprägter als der Einfluss einer Veränderung der Luftfeuchte.

Die Ergebnisse mündeten in einer Handlungshilfe. Sie gibt Hinweise zur Verbesserung der Raumlüftung (z. B. Stoßlüftung statt Dauerlüftung) und zu Verhaltensweisen der Beschäftigten (z. B. ausreichend trinken und Hautpflege), um negative Auswirkungen des Raumklimas während der winterlichen Heizphase zu verringern.

Kontakt

Fachgruppe 2.4 "Arbeitsstätten, Maschinen- und Betriebssicherheit"

Service-Telefon: 0231 9071-2071 Fax: 0231 9071-2070

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