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Head-Mounted Displays - Bedingungen des sicheren und beanspruchungsoptimalen Einsatzes

Projektnummer: F 2288 Projektdurchführung: Bundesanstalt für Arbeitsschutz und Arbeitsmedizin (BAuA) / Fraunhofer-Gesellschaft zur Förderung der angewandten Forschung e.V. (FhG) Status: Abgeschlossenes Projekt

Projektbeschreibung:

Viele Arbeitsaufgaben sind so komplex, dass sie ohne Unterstützung kaum bewältigt werden können. Solch komplexe Aufgaben bestehen etwa aus umfangreichen Schrittfolgen oder erfordern vielfältiges Wissen. Neue Technologien wie Head-Mounted Displays (HMDs) bieten innovative Möglichkeiten der Unterstützung. HMDs sind Anzeigegeräte, die am Kopf des Anwenders befestigt sind und deren Hauptvorteil in der freien Benutzbarkeit beider Hände während des Abrufens von Informationen liegt. Das Forschungsprojekt verfolgt hierbei einen ganzheitlichen Forschungsansatz und beschäftigt sich zum einen mit der Passung zwischen Technologie und Aufgabe und zum anderen mit den Auswirkungen des mehrstündigen Verwendens von HMDs auf Nutzerinnen und Nutzer.

Bisherige Ergebnisse aus dem Projekt zeigen, dass die Bewertung des Einsatzes von HMDs als Arbeitsassistenz immer ganzheitlich erfolgen sollte: Kriterien der Aufgabe, individuelle Charakteristiken des Menschen, Charakteristiken der Umwelt sowie Charakteristiken von HMDs müssen betrachtet werden. Wurde in einer Analyse der Aufgabe ermittelt, dass der Einsatz eines HMDs sinnvoll wäre, muss in einem nächsten Schritt ein passendes HMD ausgewählt werden. Dabei ist jedoch zu beachten, dass individuelle Charakteristiken des Menschen die Eignung von HMDs zur Aufgabenunterstützung sowie die Auswahl eines geeigneten HMDs mit beeinflussen. Der Einsatz von HMDs hat somit Auswirkungen auf das gesamte System.

In einer Reihe von Laborstudien zeigte sich, dass eine Beeinträchtigung des visuellen Systems auch bei einem mehrstündigen Einsatz von HMDs nicht nachgewiesen wurde. Das hohe Gewicht einiger HMDs kann als unangenehm empfunden werden und in Verbindung mit der Kopfhalterung zu eingeschränkten Kopfbewegungen und erhöhter Aktivität der Nackenmuskulatur führen. Der gemessenen erhöhten mentalen Beanspruchung beim Tragen von HMDs kann mit regelmäßigen Pausen entgegengewirkt werden. Des Weiteren ist eine Einarbeitungsphase beim Erlernen des Umgangs mit der neuen Technologie zu empfehlen. Die Arbeitsleistung in den getesteten grafischen Konstruktionsaufgaben war bei einem HMD geringer im Vergleich zu einem Wandmonitor oder Tablet-PC. Dies kann zum einen an der noch ausstehenden Gewöhnung an diese Technologie liegen aber auch an prinzipiellen Problemen der Informationsdarstellung und -verarbeitung auf einem kleinen, dem Auge sehr nahen Display sein.

Workshops:
Im Rahmen des Projektes wurden bereits mehrere Workshops zum Thema "Datenbrillen - Aktueller Stand von Forschung und Umsetzung sowie zukünftiger Entwicklungsrichtungen" durchgeführt. Die Dokumentation dieser Workshops findet auf eigenen Seiten statt.

7. Expertenworkshop vom 07.03.2018:
Tagungsdokumentation

6. Expertenworkshop vom 07.02.2017:
Tagungsdokumentation

5. Expertenworkshop vom 15. 02 2016:
Programm (PDF, 398KB)

4. Expertenworkshop vom 29.09.2014:
Programm (PDF, 686KB)

3. Expertenworkshop vom 03.06.2013:
Tagungsdokumentation: Datenbrillen - Aktueller Stand von Forschung und Umsetzung sowie zukünftiger Entwicklungsrichtungen

2. Expertenworkshop vom 20.06.2011:
Tagungsbericht "Datenbrillen - Aktueller Stand von Forschung und Umsetzung sowie zukünftiger Entwicklungsrichtungen"

1. Expertenworkshop vom 08.12.2009

Publikationen

Kontakt

Fachgruppe 2.3 "Human Factors, Ergonomie"

Service-Telefon: 0231 9071-2071 Fax: 0231 9071-2070