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Untersuchung der Ursache-Wirkungs-Beziehungen zwischen körperlicher Belastung und physiologischen Reaktionen/Morbidität

Projektnummer: F 2282 Projektdurchführung: Bundesanstalt für Arbeitsschutz und Arbeitsmedizin (BAuA) / Wölfel - Beratende Ingenieure GmbH & Co. KG, Höchberg / Epionics GmbH, Brandenburg / National Research Centre for the Working Environment (NRCWE), Kopenhagen Status: Abgeschlossenes Projekt

Projektbeschreibung:

Bei der Entstehung von Beschwerden und Erkrankungen spielen körperliche Belastungen neben vielen anderen Faktoren wie Alter, physische Konstitution, Geschlecht, genetische Veranlagung, psychosoziale Situation etc. eine entscheidende Rolle. Viele Aspekte der Ursache-Wirkungs-Beziehungen sind dabei noch ungeklärt. Nur ein integrativer Ansatz, der sowohl epidemiologische Studien als auch Feld- und Laborforschung umfasst, wird auf Dauer zur Klärung dieser Fragen beitragen können.

Epidemiologische Studien beruhen derzeit zumeist auf der Erhebung subjektiver Einschätzungen mittels Fragebögen und Interviews, die nur vereinzelt durch objektive Messungen ergänzt werden. Subjektive Einschätzungen der Belastungen und Beanspruchungen spiegeln sich häufig nicht adäquat in objektiven Messdaten wider. Es ist zu klären, welche Daten den größten statistischen Zusammenhang zur Morbidität aufweisen. Man kann davon ausgehen, dass vermutlich je nach Beschwerde- und Krankheitsbild sowohl subjektive als auch objektive Erhebungsdaten einen wesentlichen Erklärungsbeitrag liefern. Anhand von epidemiologischen Studien und Laborexperimenten soll geprüft werden, inwieweit sich Hypothesen zur Ursache-Wirkungs-Beziehung bei körperlicher Belastung bestätigen und damit die statistischen Zusammenhänge zur Morbidität bekräftigen oder widerlegen.

Im Rahmen des Forschungsprojektes werden Designs zur Erhebung valider objektiver Daten zur Erfassung körperlicher Belastungen und Beanspruchungen im Feld entwickelt und im Zusammenhang mit umfangreichen epidemiologischen Studien angewendet. Dabei liegt der Schwerpunkt auf Muskel-Skelett- und Herz-Kreislauf-Erkrankungen. Darüber hinaus wird eine vereinheitlichte, praktisch handhabbare und valide Beurteilungsmethodik zur Risikoabschätzung für körperliche Belastungen und Beanspruchungen auf der Grundlage von Modellen entwickelt.

Publikationen

Kontakt

Fachgruppe 3.1 "Prävention arbeitsbedingter Erkrankungen"

Service-Telefon: 0231 9071-2071 Fax: 0231 9071-2070