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Zusammenhänge zwischen Risikomaßen basierend auf internen Kräften in der Wirbelsäule und epidemiologischen Outcomes bei langjährigen Ganzkörpervibrationen

Projektnummer: F 2257 Projektdurchführung: Universitá degli Studi di Trieste Status: Abgeschlossenes Projekt

Projektbeschreibung:

Es gibt Hinweise darauf, dass langzeitig einwirkenden Ganzkörper-Vibrationen mit einem erhöhten Risiko für Rückenbeschwerden und degenerativen Erscheinungen an der Lendenwirbelsäule verbunden sind. Entsprechend der EG-Richtlinie 2002/44/EC soll der Tages-Expostionsvibrationswert 1.15 m/s² (A(8)-Wert) oder, je nach Wahl des Mitgliedsstaates, die Tages-Expositionsvibrationsdosis 21 m/s1.75 (VDV) nicht überschreiten (Expositionsgrenzwert). Die entsprechenden Aktionswerte, ab denen Maßnahmen ergriffen werden müssen, sind mit 0.5 m/s² und 9.1 m/s1.75 festgelegt. Die Mitgliedstaaten haben diese Werte im allgemeinen bei der Umsetzung in nationales Recht übernommen. Es gibt Zweifel daran, ob die Effekte stoßhaltiger Vibrationen mit diesen Werten adäquat erfasst werden. Außerdem wird die Verwendung der Achse mit der höchsten Vibrationsbeschleunigung bei der Ableitung des A(8)-Wertes kritisch diskutiert. Derzeit beschäftigt sich eine ISO-Arbeitsgruppe mit der Überarbeitung der ISO 2631-5 mit dem Ziel der Verbesserung der Risiko-Vorhersage bei Einwirkung stoßhaltiger Ganzkörper-Vibrationen. In diesem Zusammenhang wurde ein Finite-Elemente-Modell (FE-Modell) geprüft, das bei der BAuA entwickelt wurde. Es wird angenommen, dass Expositionen gegenüber Ganzkörper-Vibrationen zu internen Kräften im Körper einschließlich dynamischer Kräfte in der Wirbelsäule führen. Somit können Risikomaße berechnet werden, die auf internen vertikalen Kräften in der Wirbelsäule basieren.

Ausgehend vom oben formulierten Handlungsbedarf soll der Zusammenhang zwischen internen Kräften in der Lendenwirbelsäule und daraus abgeleiteten Risikomaßen und gesundheitlichen outcomes, die innerhalb epidemiologischer Studien ermittelt wurden, untersucht werden (selbst berichtete Rückenschmerzen, Schmerzintensität, Arbeitsunfähigkeit oder -einschränkung).

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Kontakt

Fachgruppe 3.1 "Prävention arbeitsbedingter Erkrankungen"

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