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Optimierung des personengebundenen Thermalpräzipitators für die Messung von Nanopartikeln an Arbeitsplätzen

Projektnummer: F 2217 Projektdurchführung: Institut für Energie- und Umwelttechnik e.V. (IUTA) Status: Abgeschlossenes Projekt

Projektbeschreibung:

Die Nanotechnologie gilt als eine der künftigen Schlüsseltechnologien für Industrie und im Gesundheitswesen. Experten rechnen mit dem Eindringen von Produkten der Nanotechnologie in alle Lebensbereiche. Noch gibt es große Unsicherheiten, ob die winzigen Nanopartikel für Mensch und Umwelt schädlich sein können. Die Expositionen gegenüber den Nanopartikeln in Arbeitsbereichen sind weitestgehend unbekannt. Ein Grund dafür sind fehlende personengetragene Mess- und Analysensysteme. Die Projekte F 5201 und F 2055 hatten die Entwicklung und Validierung eines personengetragenen Messsystems (Thermalpräzipitator) zur Ermittlung von Exposition gegenüber Nanopartikeln zum Ziel. Im Thermalpräzipitator scheiden sich die Partikel auf Si-Scheiben ab, werden anschließend elektronenmikroskopisch analysiert und mit Hilfe einer Software ausgewertet. Das Mess- und Analysensystem des Thermalpräzipitators wurde im Auftrag der Bundesanstalt für Arbeitsschutz und Arbeitsmedizin (BAuA) mit mono- und polydispersen Aerosolen, im Vergleich mit anderen Messsystemen, getestet. Dabei zeigte sich, dass die Methode prinzipiell funktioniert. Um den Thermalpräzipitator als Routinemessgerät innerhalb epidemiologischer Forschungsprojekte einzusetzen, müssen sowohl das Gerät selbst als auch die Auswertesoftware optimiert werden. Der Thermalpräzipitator wurde für hohe Konzentrationen, wie z. B. bei Schweißrauchen, und für lange Messzeiten konzipiert. Im Bereich der Nanotechnologie werden eher geringere Partikelanzahlkonzentrationen erwartet, deshalb muss u. a. der Luftvolumenstrom angepasst und die Anordnung der Heizwendeln im Probenahmekopf optimiert werden. Die Auswertesoftware soll gleichzeitig effizienter gestaltet werden, um die Ergebnisse einfacher und schneller zu erhalten.

Im Projekt soll einerseits die Geräteoptimierung durchgeführt und andererseits das modifizierte Mess- und Analysensystem im Vergleich mit anderen Messsystemen neu überprüft werden. Ziel ist es, das bereits entwickelte personengebundene Mess- und Analysensystem des Thermalpräzipitators für Nanopartikel als Routinemessgerät für spätere Forschungsprojekte zu optimieren.

Kontakt

Fachgruppe 4.5 "Partikelförmige Gefahrstoffe, Innovative Materialien"

Service-Telefon: 0231 9071-2071 Fax: 0231 9071-2070