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Lärmbelastung von Schülern

Projektnummer: F 2170 Projektdurchführung: Bundesanstalt für Arbeitsschutz und Arbeitsmedizin (BAuA) Status: Laufendes Projekt Geplantes Ende: 31. August 2018

Projektbeschreibung:

Bei Einstellungsuntersuchungen hat sich in den letzten Jahren gezeigt, dass die Hörfähigkeit bei Jugendlichen abnimmt. Offensichtlich wird durch das geänderte Freizeitverhalten das Gehör zunehmend durch laute Beschallung frühzeitig geschädigt. Dazu zählen z. B. neben wochenendlichen Diskothekenbesuchen der erhöhte Konsum von Musik zu Hause oder über tragbare Tonwiedergabegeräte sowie die Geräuschumgebungen von PC-Spielen. Ebenso führt die übertriebene Benutzung von Feuerwerkskörpern mit der Folge von Knalltraumen zu einer Verschlechterung des Hörvermögens. Missbrauch von Alkohol, Drogenkonsum und die Anwendung ototoxischer Medikamente könnten ebenso eine Rolle spielen.

Zur Planung von Präventionsmaßnahmen ist es wichtig, die wesentlichen Verursacher sowohl bei männlichen als auch weiblichen Schülern zu identifizieren und Informationen über den Grad und den Verlauf der Gehörleistungsminderung zu erlangen. Im Rahmen einer Kooperation mit einer Schule soll über den Zeitraum der Gymnasialkarriere von Schülern die Belastung der Schüler durch Lärm und die Entwicklung ihres Hörvermögens erfasst werden. Die daraus abzuleitenden Erkenntnisse sollen die Grundlage für zukünftige Präventionsmaßnahmen darstellen.

Kontakt

Fachgruppe 2.2 "Physikalische Faktoren"

Service-Telefon: 0231 9071-2071 Fax: 0231 9071-2070