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Stoffbelastungen beim Recycling - Teil 5: Papier

Projektnummer: F 2134 Projektdurchführung: Bundesanstalt für Arbeitsschutz und Arbeitsmedizin (BAuA) Status: Abgeschlossenes Projekt

Projektbeschreibung:

Papier wird heute zu einem erheblichen Anteil recycelt. So verbrauchte die deutsche Papierindustrie im Jahr 2003 12,4 Mio. t Altpapier; dies entspricht einer Recyclingquote von 65 %. Diese Zahlen unterlegen die wirtschaftliche Bedeutung des Papierrecyclings, dem jährliche Zuwachsraten von 3 % prognostiziert werden. Bei der Wiederverwertung wird das Altpapier in verschiedenen mechanischen und chemischen Schritten bearbeitet: Sortierung, Auflösung, Zerfaserung und Säuberung. Für die Herstellung von hochwertigen Druckpapieren muss das Altpapier außerdem von der Druckfarbe befreit werden (Deinking). Belastungsschwerpunkte sind Stäube und biologische Arbeitsstoffe bei der Sortierung der gesammelten Altpapiere.

Das Ziel dieses Projektes besteht darin, die beim Recycling von Papier eingesetzten Technologien zu erheben. Die Belastung der Beschäftigten durch eingesetzte oder freiwerdende Stoffe soll ermittelt werden: die inhalative Exposition gegenüber Stäuben und Lösemitteldämpfen, und biologischen Arbeitsstoffen durch Arbeitsplatzmessungen, sowie die dermalen Belastungen durch qualitative Beschreibung.

Kontakt

Fachgruppe 4.4 "Gefahrstoffmessungen"

Service-Telefon: 0231 9071-2071 Fax: 0231 9071-2070

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