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Gesundheitsrisiken der Geflügelzucht

Projektnummer: F 2052 Projektdurchführung: Bundesanstalt für Arbeitsschutz und Arbeitsmedizin (BAuA) Status: Abgeschlossenes Projekt

Projektbeschreibung:

In der Geflügelproduktion - Ente - führen Tätigkeiten mit direktem Tierkontakt zu hohen luftgetragenen Belastungen durch Biostoffe. Die Abnahme spirometrischer Lungenfunktionswerte über die Arbeitsschicht, ein reversibles Symptom, was jedoch zur chronischen Obstruktion der Atemwege führen kann, erwies sich als präventiv nutzbarer Beanspruchungsparameter hoch belasteter Beschäftigter. Keiner der derzeit üblichen, standardisierten Messparameter für luftgetragene Biostoffe zeigte eine Korrelation zu den Beanspruchungsreaktionen über verschiedene Arbeitsplätze. An belasteten Arbeitsplätzen korrelierten E-Staub und Endotoxine mit den Atemwegsbefunden. Sie stellen damit mögliche Parameter zur Bestimmung der Wirksamkeit technischer Schutzmaßnahmen dar.

Unter Berücksichtigung der Beanspruchungsreaktionen der Beschäftigten wurden differenzierte Atemschutzmaßnahmen empfohlen:

  • Lüftungstechnik für das manuelle Sortieren von Küken
  • FFP2 Masken bei kurzzeitig belasteten Tätigkeiten mit mäßiger körperlicher Anstrengung
  • hinterlüftete Helme für anstrengende Tätigkeiten mit unmittelbarem Tierkontakt

Die Wirksamkeit der hinterlüfteten Helme wurde mit dem Ausbleiben der Lungenfunktionsbefunde bestätigt. Ihre Akzeptanz war aufgrund des fehlenden Atemwegswiderstands besser als bei Masken.

Kontakt

Fachgruppe 4.7 "Biologische Arbeitsstoffe"

Service-Telefon: 0231 9071-2071 Fax: 0231 9071-2070